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Kategorie: Gewichtheben

Athletenteam feiert Auftaktsieg in der 2. Bundeliga

Auch ohne einige Leistungsträger haben die starken Frauen und Männer aus dem Vogtland die SG Fortschritt Eibau geschlagen. Dabei war das Glück des Tüchtigen auf Seiten der Gastgeber.

Das Glück des Tüchtigen hat dem Athletenteam Vogtland zum Erfolg in der 2. Gewichtheber-Bundesliga verholfen. Beim 491,4:412,0 gegen die SG Fortschritt Eibau mussten beide Teams auf mehrere Leistungsträger verzichten. Dabei konnten die Ostsachsen nur fünf Athleten an den Start bringen. Dennoch gestaltete sich der Wettkampf zumindest anfangs sehr spannend, da die Eibauer mit Pauline Walzack und Nancy Ludwig zwei international erprobte Athletinnen einsetzten. Aber im weiteren Verlauf machte sich das Fehlen eines Sportlers immer mehr bemerkbar.

Einen hervorragenden Wettkampf zeigte Elizabeth Zidek, die in beiden Disziplinen mit 80 beziehungsweise 95 kg jeweils neue Bestleistungen erreichte. Sie kam mit 101 Punkten erstmals auf mehr als 100 Relativpunkte. Bester Punktesammler war Martin Novotny. Er schaffte 105 Punkte und stellte zudem mit 163 kg einen neuen Bestwert im Stoßen für das Athletenteam auf. Neuzugang Alexandros Chrisochoidis schaffte zwar nur seine Anfangsversuche mit 148 und 190 kg, kam aber auf sehr gute 95 Punkte. Weitere Steigerungen gingen knapp fehl. Erstmals seit Robert Dolega nahm ein Athlet wieder 200 kg im Stoßen in Angriff. Nach gutem Umsetzen ging das Ausstoßen knapp daneben. Das wäre zudem eine neue Bestleistung für Chrisochoidis gewesen.

Zu ihren jeweils ersten kompletten Einsätzen in der 2. Liga kamen Cornelia Schneider und Paul Köhn. Während es bei Schneider mit nur einer gültigen Hebung im Reißen noch nicht gut lief, schaffte sie mit großem Kampfgeist und 83 kg im Stoßen eine neue persönliche Bestleistung. Sie erreichte 45 Punkte. Ebenfalls eine neue Bestleistung im Stoßen kann Paul Köhn mit 133 kg verbuchen. Im Reißen scheiterte er mit 110 kg noch an dieser. Er steuerte 59,4 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Sophia Heinrich startete zwar mit einer ungültigen Hebung, ließ dann aber keinen Versuch mehr liegen und erreichte mit 70 beziehungsweise 80 kg 86 Punkte. Ersatzheberin Lilly Salzmesser griff nicht ins Wettkampfgeschehen ein.

2. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Die Bundesliga-Gewichtheber aus dem Vogtland bestreiten am Samstag ihren Auftakt zu Hause gegen Eibau. Einschneidend sind dabei nicht nur personelle Entwicklungen. Die ganze Liga ist neu strukturiert.

Nach einer sehr erfolgreichen letzten Saison, die fast mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga geendet hätte, starten die Gewichtheber des Athletenteams Vogtland am Samstag (16 Uhr) mit einem Heimkampf in Plauen gegen die SG Fortschritt Eibau in die 2. Liga – nachdem der ursprüngliche Auftakt auf März 2026 verschoben wurde. Jedoch gibt es Veränderungen zu beachten: Statt vier gibt es nur noch zwei Staffeln, was mehr Abwechslung, aber keine Rückkämpfe mehr bedeutet. In Staffel A treffen die Vogtländer unter anderen auf Eibau, Meißen, Görlitz, Empor Berlin sowie erstmals auf Bochum und Dortmund-Derne. Zudem sind starke Gegner wie der Absteiger AC Potsdam dabei.

Auch geht das Athletenteam – ein Zusammenschluss der TSG Rodewisch und des AC Atlas Plauen – ersatzgeschwächt in den ersten Kampf. Verletzungsbedingt fehlen Dominik Sladek und Oskar Hüllebrand, Eliska Pudivitrova ist privat verhindert. Schmerzhaft ist der Weggang von Top-Athlet Anthony Teichert, der nun für den Chemnitzer AC in der 1. Liga startet. Ihn versucht der einzige Neuzugang. Alexandros Chrisochoidis, zu ersetzen. Er trainiert am Bundesstützpunkt Chemnitz und verdiente sich bei der U 17- und Junioren-EM bereits Medaillen. Die Qualifikationsnorm für die Junioren-EM hat er erneut geschafft. Cornelia Schneider und Paul Köhn werden voraussichtlich ihren ersten vollen Bundesligaeinsatz absolvieren. Auch Elizabeth Zidek und Sophia Heinrich sind dabei.

Silber ist am vergangenen Samstag die dominierende Farbe der Plauener Nachwuchs-Gewichtheber beim 3. Durchgang des sächsischen Schülerpokals in Chemnitz gewesen.

Mit Vincent Datschkus (AK 14), Emily Pürschel, Paul Seifert (beide AK 12), Yara Schwarz und Raphael Oefler (beide AK 11) wurden gleich fünf zweite Plätze in den Einzelwertungen erobert. Jannik Rühling sicherte sich in der AK 12 sogar die Goldmedaille. Bronze durch Amy Seidel (AK 13) und Leonard Schlichter (AK 12) machten das hervorragende Abschneiden der Plauener perfekt. In der AK 12 männlich standen ausschließlich Atlas-Heber auf dem Podest.

Neue Bestleistungen schafften auch Jack Schwarz, Karsten Schindler und Yannik Grafe (alle AK 11), die ebenfalls zum starken Auftritt der beiden Plauener Mannschaften beitrugen. Erstmals seit mehreren Jahren sicherte sich das erste Team den Tagessieg in der Mannschaftswertung. Die zweite Plauener Mannschaft erfüllte das Ziel, unter die besten zehn 10 zu kommen, mit Rang 7 ebenfalls und ließ dabei sogar drei erste Mannschaften der Konkurrenz hinter sich.

Nun beginnen die Vorbereitungen auf die Sächsischen Meisterschaften, die im November in der heimischen Halle in Plauen stattfinden.

Ergebnisse:

Wettkampfprotokoll

Vereinswertung

Jahreseinzelwertung

Fünfmal haben die Mädchen und Jungs aus Plauen und Rodewisch bei der Ostdeutsche Mehrkampfmeisterschaft im Gewichtheben in Berlin auf dem Podest gestanden. Zudem gab es einige Bestleistungen zu feiern.

Mit insgesamt fünf Medaillen sind die Nachwuchs-Gewichtheber aus Plauen und Rodewisch von den Ostdeutschen Mehrkampfmeisterschaften aus Berlin zurückgekehrt. Der AC Atlas Plauen erkämpfte dabei drei, die TSG Rodwisch zwei Podestplatzierungen.

Für den AC Atlas Plauen nahm Yara Schwarz in der AK 11 Silber mit nach Hause. Jeweils Bronze gab es für Jannik Rühling (AK 12) und Vincent Datschkus (AK 14). Insbesondere Datschkus empfahl sich in der Hauptstadt mit technisch starken Hebungen. Im größten Starterfeld der AK 11 belegte Raphael Oefler den 9. Platz. Er freute sich zudem über eine neue Bestleistung im Reißen (18 kg). Eine schwächere Leistung im Kugelschocken verhinderte eine bessere Platzierung. Nach dem Gewichtheben noch auf Rang 3 liegend, belegte Leonard Schlichter (AK 12) am Ende den 5. Platz. Paul Seifert war bei seinem erst vierten Wettkampf besonders aufgeregt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte er sich und markierte mit 18 kg einen neuen Bestwert im Stoßen. Rang 6 bei seiner ersten großen Meisterschaft war der Lohn.

Für die TSG Rodewisch errangen Julius Fröhnert (AK 11) Silber und Amy Seidel (AK 13) Bronze. Flora Salzmesser (AK 12) wurde Sechste, Tim Mo Möckel (AK 12) Fünfter. Josephine Eschebach und Senna Schlesinger erkämpften in der AK 14 die Ränge 5 und 6.

Ergebnisprotokoll

Vier Podestplätze sind für die jungen Vogtländer in Meißen herausgesprungen. Für einen Gewinner war es erst der zweite Wettkampf.

Einen unerwartet erfolgreichen Wettkampf mit vier Podestplätzen konnten die Plauener Nachwuchsheber beim Sächsischen Schülerpokal in Meißen verbuchen. Die größte Überraschung gelang dabei Paul Seifert, der in seinem erst zweiten Wettkampf den Sieg in der Altersklasse 12 erkämpfte. Das Top-Ergebnis machte Jannik Rühling perfekt, der hinter ihm Platz 2 belegte. Beide trennten gerade mal ein 1,1 Punkte.

Einen großen Sprung nach vorn machte in dieser Altersklasse Leonard Schlichter mit technisch sauberen neuen Bestleistungen im Reißen und Stoßen sowie Platz 5 in der Endabrechnung. Das einzige Plauener Mädchen Yara Schwarz (AK 11) kämpfte sich auf Platz 2 vor. Ihr gelang bei nur 26 kg Körpergewicht eine neue Bestleistung im Reißen von 17 kg.

Den vierten Podestplatz sicherte sich Vincent Datschkus (AK 14). Sowohl im Reißen mit 55 kg, als auch im Stoßen mit 72 kg gelangen ihm ebenfalls neue Bestleistungen. Da er sich durch Trainingsfleiß auch in den Kraftübungen verbesserte, war der Podestplatz des Landeskaders folgerichtig. In der Altersklasse 11 gingen drei Jungen an den Start. Raphael Oefler belegte hier Platz 7. Er zeigte einen ausgewogenen Wettkampf ohne Schwächen. Bei seinem ersten Wettkampf präsentierte sich Yannik Grafe hochkonzentriert. Im Reißen gelang mit 14 kg eine neue Bestleistung. Auch in der Athletik sowie beim Hinderniskreis konnte er trotz der erst kurzen Trainingszeit gut mithalten. Er belegte Rang 14. Karsten Schindler landete am Ende auf Platz 17.

2. Durchgang Sächsischer Schülerpokal 2025

Mit dem Erfolg am 22.03.2025 gegen die sehr starken Aufsteiger aus Schweinfurt konnte erstmals seit dem Zusammenschluss der beiden vogtländischen Vereine ein Staffelsieg in der 2. Bundesliga erkämpft werden. In der ausgeglichensten Staffel der 2. Bundesliga kam es zumeist zu sehr interessanten und engen Vergleichen, welche oft mit 2:1-Wertungen endeten.
Mit dem Staffelsieg ist das Athletenteam Vogtlandteam für den Finalkampf in der 2. Bundesliga startberechtigt. Dieser findet als Vierer-Kampf der Staffelersten am 26. April in Heidelberg statt. Hier wird auch der Aufsteiger in die 1. Bundesliga ermittelt. Haushoher Favorit ist hier die Athletenschmiede Kiel.
Der Gewinn einer Medaille wird sehr schwer, da alle Finalteilnehmer im Saisonverlauf mehr Relativpunkte als die Vogtländer erkämpften.

AC Schweinfurt – Athletenteam Vogtland e.V.

Reißen: 183,8 : 230,0
Stoßen: 320,5 : 335,0
Gesamt: 504,3 : 565,0

Athletenteam Vogtland feiert den Staffelsieg

Die starken Männer und Frauen aus dem Vogtland haben sich erstmals Platz 1 gesichert. In Schweinfurt revanchierten sie sich für die Niederlage im Hinkampf.

Mit Saisonbestleistung hat sich das Athletenteam Vogtland aus der 2. Bundesliga, Gruppe B verabschiedet. Beim ebenfalls stark agierenden AC Schweinfurt gelang nicht alles optimal, dennoch standen zum Schluss 565 Mannschaftspunkte auf der Habenseite. Die Gastgeber kamen auf 504,3 Zähler. Zum ersten Mal haben sich die Vogtländer damit den Staffelsieg gesichert.

Im Reißen ließen Eliska Pudivitrova und Sophia Heinrich jeweils zwei Hebungen liegen. Im Stoßen hielten sie sich schadlos. Heinrich schaffte mit 88 kg eine persönliche Bestleistung. Am Ende kam sie auf 90 Punkte, während Pudivitrova die 100-Punkte-Marke nur um einen Zähler verfehlte. Elizabeth Zidek war unter der Woche angeschlagen, ihre 90 Punkte (75 kg im Reißen und 91 kg im Stoßen) waren daher klasse.

In Gruppe 2 startete Pavlina Seda. Sie überbot zum zweiten Mal die 100-Punkte-Marke: 89 kg im Reißen und 105 kg im Stoßen brachten ihr 101 Zähler. Keinen guten Tag erwischte Oskar Hüllebrand. Im Reißen steigerte er sich nach ungültiger zweiter Hebung von 166 noch auf 118 kg, aber im Stoßen brachte er nach ungültigem Einstiegsversuch in einer Zitter-Hebung noch die 137 kg zur Hochstrecke und kam auf 63 Relativpunkte. Auf die letzte Hebung verzichtete er, zumal er in der kommenden Woche beim Länderpokal der Jugend wieder auf die Wettkampfbühne muss.

Einmal mehr bester Heber des Tages war Anthony Teichert. Sowohl bezüglich der Punkte (122) als auch in den Einzeldisziplinen (118 kg im Reißen, 137 kg im Stoßen) erreichte er persönliche Bestleistungen. Somit konnte er sich noch einmal um zehn Kilogramm im Zweikampf steigern, obwohl er erst vor zwei Wochen eine neue Bestmarke gesetzt hatte. Beim Vogtlandteam hofft man, dass er auch in der kommenden Saison erhalten bleibt, da seine starke Entwicklung sicherlich auch anderen Vereinen nicht entgangen ist.

Mit dem Sieg gegen Schweinfurt hat sich das Athletenteam für den Finalkampf der 2. Bundesliga am 26. April am Olympiastützpunkt Heidelberg qualifiziert. Hier wird der Aufsteiger in die 1. Bundesliga ermittelt. Als haushoher Favorit gilt dann die Athletenschmiede Kiel.

10. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2024/2025 (Gruppe B)

 

finale Abschlusstabelle 2. Bundesliga 2024/2025 (Gruppe B):

Verein max. Anzahl Ergebnis Punkte
Athletenteam Vogtland e.V. 565,0 4151,6 : 3181,2 20 : 4
A-Team Lifting Augsburg 544,0 3959,6 : 3758,4 18 : 6
AC Schweinfurt 523,0 4039,3 : 3832,0 12 : 12
TB 03 Roding 2 471,0 3437,0 : 3774,0 8 : 16
TSV Waldkirchen 426,0 2843,0 : 3884,9 2 : 22

Zwei der Talente des AC Atlas habes es beim Schülerpokal, wie schon im Vorjahr, aufs Podest geschafft. Andere erreichten bei ihren Wettkampfdebüts schon erstaunliche Ergebnisse.

Zu drei dezentralen Wettkämpfen im sächsischen Schülerpokal hat sich der Gewichthebernachwuchs des Freistaats am Wochenende getroffen. Die drei westsächsischen Vereine Chemnitzer AC, TSG Rodewisch und AC Atlas Plauen trafen dabei am Samstag in Plauen aufeinander.

Die gastgebenden Plauener hatten mit zwölf Mädchen und Jungen mehr als im vergangenen Jahr gemeldet. Nach der Zusammenfassung der drei Wettkämpfe gab es für sie zwei Podestplätze zu verzeichnen. Dreimal landete der Plauener Nachwuchs auf Rang 4. Auch in der Mannschaftswertung schaffte der AC Atlas mit dem 4. Platz das beste Ergebnis seit Oktober 2023.

Wie schon im Vorjahr erkämpfte sich Emily Pürschel (AK 12) den 1. Platz und Jannik Rühling (AK 12) wurde Zweiter. Paul Seifert (AK 12) wurde in seinem ersten Wettkampf Vierter. Ebenfalls auf Rang 4 landeten Yara Schwarz (AK 11) und Vincent Datschkus (AK 14), der bereits in drei Wochen beim Länderpokal der Schüler vor seiner nächsten Herausforderung steht. In der stark besetzten Altersklasse 11 belegte Raphael Oefler Rang 5, Jack Schwarz wurde Achter. Karsten Schindler landete bei seinem Wettkampfdebüt auf Rang 11.

In der AK 12 wurde Leonard Schlichter mit neuen Bestleistungen im Reißen und Stoßen Achter. Verbessert gegenüber 2024 zeigten sich bei den Jüngsten Liam Scholl (7. Platz) und Artur Brückner (9.). Wenn sie konsequent an der Verbesserung ihrer Athletik arbeiten, sind in Zukunft bessere Platzierungen möglich. Gleiches gilt für Vanessa Umlawski, die in der AK 13 Neunte wurde.

Athletenteam Vogtland e.V. – TSV Waldkirchen

Reißen: 189,9 : 0,0
Stoßen: 323,9 : 0,0
Gesamt: 513,8 : 0,0

Es ist der letzte Heimwettkampf der Saison für die Vogtländer in der 2. Liga der Gewichtheber gewesen und obwohl es sich ohne anwesenden Gegner etwas anders anfühlte, überzeugte das Team.

Trotz des ungewöhnlichen Alleinkampfes – der TSV Waldkirchen reiste wegen Personalmangel nicht an – konnte das Athletenteam Vogtland am Samstag in der 2. Bundesliga der Gewichtheber neue Bestleistungen aufstellen. Die drei Siegpunkte gingen gemäß der Regularien an die Vogtländer, zudem wurden 513,8 Mannschaftspunkte erkämpft. Auch ergab sich die Möglichkeit, mehreren Nachwuchshebern eine Startmöglichkeit auf der Wettkampfbühne zu geben. Dies war insbesondere in Vorbereitung des Länderpokals der Jugend wichtig.

Nach ihrer Babypause stand Eliska Pudivitrova erstmals wieder in der Mannschaft. Sie ließ nach einem ungültigen Einstiegsversuch fünf gültige folgen und kam auf starke 98 Relativpunkte. Martin Novotny schaffte mit 133 Kilogramm im Reißen eine neue Saisonbestleistung. 161 kg im Stoße was zudem die größe Last des Tages. Er erreichte 111,6 Punkte. Nur Anthony Teichert war an diesem Tag besser. Mit zwei neuen Bestleistungen im Stoßen von 130 und anschließenden 135 kg verbesserte er sich um acht Kilo. Im Reißen scheiterte er nur knapp am neuen Bestwert von 115 kg. Am Ende brachte das 115 Punkte und den Tageshöchstwert.

Ebenfalls eine neue Bestleistung im Stoßen, die jetzt bei 93 kg steht, schaffte Elizabeth Zidek. Im Reißen kam sie auf 73 kg. Ihr gelang mit 93 Zählern ein neuer Punkterekord. Ron Weißmann versuchte sich im Stoßen mit 105 kg ebenfalls an einer neuen Bestleistung, konnte diese aber nach schwerem Umsatz nicht mehr ausstoßen. Im Reißen blieb er mit 83 kg nur ein Kilo unter seinem Rekord. Oskar Hüllebrand steuerte mit 110 und 135 kg noch 58,2 Punkte dazu.

Ihren ersten Kampf auf der Heberbühne bestritt Cornelia Schneider. Die Quereinsteigerin schaffte 60 und 80 kg. Lilly Salzmesser und Alina Metzlaff marschierten im Gleichschritt zu 32 Kilo im Reißen und 41 Kilo im Stoßen. Die beiden Jugendlichen bereiten sich genauso wie Nils Lippmann auf den Länderpokal vor, der mit 43 kg im Reißen und 103 kg im Zweikampf jeweils neue persönliche Bestleistungen aufstellte. Etwas schwerer fiel es Ole Bellmann. Nach überstandener Krankheit kam er auf 76 kg im Reißen und 90 kg im Stoßen.

Vor dem Wettkampf dankten die Verantwortlichen der beiden Vereine Anja Bellmann, die verletzungsbedingt nicht mehr für das Athletenteam starten kann, aber vor allem während Corona half, dass das Team nicht auseinanderfiel. In zwei Wochen folgt der vorerst letzte Saisonkampf beim Aufsteiger der letzten Saison in Schweinfurt.

9. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2024/2025 (Gruppe B)

A-Team Lifting Augsburg – Athletenteam Vogtland e.V.

Reißen: 208,5 : 226,2
Stoßen: 335,5 : 329,2
Gesamt: 544,0 : 555,4

Die Zweitliga-Gewichtheber des Athletenteams Vogtland haben mit 2:1 gegen Augsburg gewonnen. Mit neuem Saisonrekord verteidigte die Mannschaft die Tabellenspitze.

Zum dritten Mal in Folge triumphierte das Athletenteam Vogtland in der Gewichtheber-Bundesliga nach einem Kampf mit 2:1 – dieses Mal bei A-Team Augsburg mit einer nicht zu erwartenden Saisonbestleistung von 555,4 Punkten. Zudem wurde im Reißen erstmals in dieser Saison die 200-Punkte-Marke überboten – mit 226,2 Zählern sogar sehr deutlich. Auch den Punkt in dieser Teildisziplin erkämpften die Vogtländer. Mit der letzten Hebung von 177 Kilo hätte Dominik Sladek auch den Zähler im Stoßen noch holen können. Nachdem er im letzten Kampf mit seiner letzten Hebung den Punkt in dieser Teildisziplin noch festhielt, schaffte er es dieses Mal jedoch nicht. Und so holte die Heimmannschaft aus Augsburg den Zähler mit 335,5 : 329,2 Punkten.

Gleich dreimal gab es für die Heber des Athletenteams eine neue Punktbestleistung. Einziger Starter ohne Fehlversuch war Oskar Hüllebrand. Mit 115 Kilo im Reißen und 140 kg im Stoßen nähert er sich seinen persönlichen Bestleistungen an und erreichte 66,4 Mannschaftspunkte. Erstmals über 100 Zähler erkämpfte Pavlina Seda. Für 88 Kilogramm im Reißen und 105 kg im Stoßen, was eine neue persönliche Bestleistung bedeutet, bekam sie starke 101 Punkte. Ihr Landsmann Dominik Sladek schaffte mit 95 Punkten ebenfalls einen Saisonrekord. Hervorragend waren auch die 145 Kilogramm im Reißen. Dritte mit dem höchsten Punktwert war Elizabeth Zidek. Mit 92 Punkten visiert auch sie die magische 100-Punkte-Marke an. 74 und 90 Kilogramm standen für sie als höchste Leistung auf dem Protokoll.

Nach Erkrankung kommt Sophia Heinrich wieder in Tritt. 75 Kilogramm im Reißen und 83 im Stoßen reichten für 90 Punkte. Beim letzten Stoßversuch von 85 Kilogramm machte sich das fehlende Training weges eines Infekts noch bemerkbar. Bester Heber des Nachmittags war wieder einmal Anthony Teichert. Nachdem er bei den letzten beiden Wettkämpfen noch an einer Blockierung am Schulterblatt laborierte, lief es dieses Mal wesentlich besser. Mit 113 Kilogramm im Reißen konnte er sogar seine persönliche Bestleistung einstellen. Im Stoßen folgten 125 kg. Lediglich die letzte Hebung von 128 Kilogramm ging fehl. Am Ende standen 111 Mannschaftspunkte zu Buche, das zweitbeste Ergebnis seiner noch jungen Karriere.

Beim letzten Kampf der Saison am 22. März geht es für die Vogtländer um den Staffelsieg. Nach wie vor können drei Mannschaften, das A-Team Lifting, der AC Schweinfurt und das Athletenteam Vogtland noch Staffelsieger werden. Die Letztgenannten werden dabei unmittelbar aufeinander treffen.

8. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2024/2025 (Gruppe B)