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Kategorie: Gewichtheben

Medaillen, Bestleistungen und spannende Duelle auf der Wettkampfbühne

Beim 4. Sparkassen-Cup zu Ehren von Rudolf Hüllebrand, ausgerichtet von der TSG Rodewisch in der Göltzschtalhalle Rodewisch, zeigten die Athletinnen und Athleten des AC Atlas Plauen starke Leistungen. Mit drei Medaillenplätzen, einem vierten Rang und mehreren überzeugenden Auftritten konnte das Team wertvolle Akzente setzen und sich erfolgreich gegen die nationale Konkurrenz behaupten.

Vincent Datschkus mit Bestleistung und Gold

In der Wertungsgruppe der Schüler und Jugend des Jahrgangs 2011 sicherte sich Vincent Datschkus die Goldmedaille. Besonders im Reißen überzeugte er mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 69 Kilogramm. Im Stoßen brachte er starke 86 Kilogramm zur Hochstrecke und blieb damit nur knapp unter seiner Bestmarke. Die angepeilten 90 Kilogramm wollten an diesem Tag noch nicht gelingen.

Dennoch war der Wettkampf ein gelungener Härtetest für die Internationale Deutsche Jugendmehrkampfmeisterschaft Ende Juni. In der Gesamtwertung aller Schülerinnen und Schüler sowie Jugendlichen musste er sich lediglich der Heimfavoritin Josephin Eschebach geschlagen geben. Beide Athleten starten gemeinsam für das Athletenteam Vogtland in der Bundesliga.

Nils Lippmann bestätigt seine starke Entwicklung

Ebenfalls Gold gewann Nils Lippmann in der Wertungsgruppe der Jahrgänge 2009 und 2010. Mit 50 Kilogramm im Reißen und 67 Kilogramm im Stoßen bestätigte er seine bisherigen Bestleistungen. Der junge Atlas-Heber zeigte einen konzentrierten Wettkampf und verwies seinen Konkurrenten aus Bayreuth verdient auf den zweiten Platz.

Mit seinem Erfolg knüpfte er nahtlos an die positiven Leistungen der vergangenen Monate an und unterstrich einmal mehr sein sportliches Potenzial.

Cornelia Schneider erkämpft Silber

Bei den Juniorinnen und aktiven Frauen ging Cornelia Schneider für den AC Atlas Plauen an den Start. Mit 62 Kilogramm im Reißen und 78 Kilogramm im Stoßen blieb sie zwar leicht unter ihren persönlichen Bestwerten, erkämpfte sich aber dennoch die Silbermedaille.

Mit ihrer Erfahrung und Wettkampfruhe ließ sie die Konkurrenz hinter sich und sicherte dem Atlas-Team einen weiteren Platz auf dem Siegerpodest.

Anthony Teichert dominiert seine Wertungsgruppe

Für die stärkste Leistung aus Plauener Sicht sorgte Anthony Teichert bei den Junioren und aktiven Männern. Mit einer Zweikampfleistung von 265 Kilogramm gewann er seine Wertungsgruppe souverän und ließ seinen Konkurrenten keine Chance.

Auch in der Sinclair-Wertung setzte er sich deutlich von seinen Mitbewerbern ab und erzielte das beste Ergebnis seiner Klasse. Damit krönte er einen rundum gelungenen Wettkampftag.

Sophia Heinrich verpasst Bronze nur knapp

In der stark besetzten Masters-Wertung stellte sich Sophia Heinrich der Konkurrenz. Mit 65 Kilogramm im Reißen und 73 Kilogramm im Stoßen zeigte sie einen engagierten Wettkampf und kämpfte bis zum Schluss um die Medaillenränge.

Am Ende fehlten lediglich 3,3 Punkte zur Bronzemedaille. Auch wenn der vierte Platz knapp am Podest vorbeiführte, bewies sie in einem hochklassigen Teilnehmerfeld großen Kampfgeist und eine starke Leistung.

Anthony Teichert dominiert seine Wertungsgruppe
Anthony Teichert dominiert seine Wertungsgruppe
Cornelia Schneider erkämpft Silber
Cornelia Schneider erkämpft Silber

Für die jüngsten Sportlerinnen und Sportler des AC Atlas Plauen standen in diesem Jahr die Vogtlandspiele auf dem Programm. Anders als die älteren Gewichtheber kämpften die Kinder bis einschließlich Altersklasse 11 dabei noch nicht mit der Hantel um Bestleistungen. Stattdessen galt es in verschiedenen Athletikdisziplinen das eigene Können unter Beweis zu stellen – genau in den Fähigkeiten, die später die Grundlage für erfolgreiches Gewichtheben bilden.

Die Wettkämpfe wurden in den vergangenen Wochen direkt während der Trainingszeiten im Verein durchgeführt. Beim Kugelschocken, Schlussweitsprung, Lauftest, Seilspringen auf Zeit sowie Anreißen an der Schrägbank auf Zeit konnten die Nachwuchsathleten zeigen, was sie bereits gelernt haben. Hinter jeder dieser Übungen verbergen sich wichtige Bausteine des Gewichthebens: Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Gleichgewicht und körperliche Fitness. Mit großer Begeisterung, viel Fleiß und bemerkenswertem Einsatzwillen stellten sich die jungen Atlas-Sportler den Aufgaben und wurden dafür mit starken Ergebnissen belohnt.

Gewertet wurden die Ergebnisse gemeinsam mit den Nachwuchsathleten der TSG Rodewisch. Umso erfreulicher war es, dass alle Starterinnen und Starter des AC Atlas Plauen mit starken Ergebnissen überzeugen konnten und am Ende einen Platz auf dem Siegerpodest erreichten.

Für viele Kinder war es der allererste Wettkampf ihrer noch jungen sportlichen Laufbahn. Entsprechend groß waren die Aufregung vor den Übungen, die Anspannung während der Wertungen und die Freude über die erreichten Ergebnisse. Die Medaillen und Podestplätze waren dabei nicht nur eine Belohnung für die gezeigten Leistungen, sondern auch ein besonderer Moment, der lange in Erinnerung bleiben wird.

Vielleicht werden die Vogtlandspiele 2026 für einige dieser Nachwuchstalente einmal als der Tag gelten, an dem ihre Gewichtheberkarriere begann. Die ersten Schritte auf diesem Weg sind gemacht – mit Mut, Begeisterung und einer großen Portion Freude am Sport.

Für die Nachwuchsheber des AC Atlas Plauen war der Samstag das große Saisonhighlight. Sieben Talente des AC Atlas Plauen gingen bei den Titelkämpfen in Frankfurt (Oder) auf Medaillenjagd. Kein anderer Verein aus Sachsen stellte mehr Athleten für die Titelkämpfe. Entsprechend groß waren die Erwartungen – und die jungen Sportler lieferten eindrucksvoll ab.

Die Starken aus dem Vogtland setzen Ausrufezeichen

Yara Schwarz sichert sich Gold
Yara Schwarz sichert sich Gold

Bereits in der Altersklasse 12 sorgte Yara Schwarz für den ersten Paukenschlag. Die amtierende sächsische Vizemeisterin präsentierte sich in bestechender Form, rief ihre persönlichen Bestleistungen ab und belohnte sich mit dem Gewinn der Goldmedaille. Ein Erfolg, der ihre starke Entwicklung der vergangenen Monate eindrucksvoll unterstreicht.

Bronze und starke Platzierungen gegen die ostdeutsche Spitze

Raphael Oefler mit Bestleistungen bei der ODMKM
Raphael Oefler mit Bestleistungen bei der ODMKM

Auch die männlichen Starter der Altersklasse 12 überzeugten mit hervorragenden Leistungen. Raphael Oefler zeigte im olympischen Zweikampf seine bislang beste Vorstellung und lag nach den Hebedisziplinen sogar auf Medaillenkurs. In den athletischen Wertungen musste er jedoch einige Konkurrenten vorbeiziehen lassen und belegte in der leichten Gewichtsklasse einen respektablen sechsten Rang.

Yannik Grafe sichert sich Bronze
Yannik Grafe sichert sich Bronze

Noch erfolgreicher verlief der Wettkampf für Yannik Grafe. Der sächsische Vizemeister ging mit berechtigten Hoffnungen an den Start und nutzte seine Chance eindrucksvoll. Persönliche Bestleistungen sowohl an der Hantel als auch in den athletischen Disziplinen brachten ihm bei seiner ersten Ostdeutschen Meisterschaft souverän die Bronzemedaille ein.

Knapp am Podest vorbei – und dennoch große Gewinner

Emily Pürschel mit herausragender Leistung
Emily Pürschel mit herausragender Leistung

In der Altersklasse 13 wartete die gewohnt starke Konkurrenz aus Sachsen, Berlin und Brandenburg. Besonders bitter verlief der Wettkampf für Emily Pürschel. Nach gesundheitlich bedingten Einschränkungen in der Vorbereitung kämpfte sie sich dennoch eindrucksvoll durch den Wettkampf und verpasste das Podium am Ende um lediglich 0,43 Punkte. Der vierte Platz war dennoch eine bemerkenswerte Leistung und zeugte von großer Willensstärke.

Leonard Schlichter beim Sternenlauf
Leonard Schlichter beim Sternenlauf

Für zusätzliche Spannung sorgte das morgendliche Wiegen. Alle drei männlichen Starter des AC Atlas Plauen landeten überraschend in derselben Gewichtsklasse und mussten damit direkt gegeneinander antreten.

Davon ließ sich Leonard Schlichter jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Trotz des unfreiwilligen Wechsels in die leichtere Gruppe präsentierte er sich in starker Verfassung, stellte neue persönliche Bestleistungen auf und erzielte mit 77 Kilogramm im Zweikampf ein hervorragendes Ergebnis. Gegen die starke Konkurrenz aus den Berliner und Brandenburger Leistungszentren reichte dies zu einem beeindruckenden vierten Platz.

Paul Seifert beim Schocken
Paul Seifert beim Schocken

Dicht dahinter folgte sein Vereinskamerad Paul Seifert auf Rang fünf. Auch er überzeugte mit persönlichen Bestleistungen und starken athletischen Ergebnissen, musste sich im vereinsinternen Duell jedoch denkbar knapp geschlagen geben.

Den krönenden Abschluss aus Plauener Sicht setzte schließlich Jannik Rühling. Vor allem seine herausragenden Technikwertungen machten den Unterschied. Mit starken Leistungen verwies er nicht nur seine Vereinskameraden, sondern auch die Konkurrenz aus Berlin und Frankfurt (Oder) auf die Plätze und sicherte sich verdient den Titel des Ostdeutschen Meisters.

Technik als Fundament des Erfolgs

Jannik Rühling sichert sich Gold
Jannik Rühling sichert sich Gold

Dass die Plauener Nachwuchsheber regelmäßig auf höchstem Niveau mithalten können, kommt nicht von ungefähr. Ein zentraler Baustein der Trainingsarbeit ist die technische Ausbildung. Die Trainer legen seit Jahren größten Wert auf saubere Bewegungsabläufe und eine präzise Ausführung der olympischen Hebetechniken.

Gerade im Schülerbereich entscheidet nicht allein das bewegte Gewicht über die Platzierung. Die Technik fließt mit einer eigenen Wertung in das Gesamtergebnis ein und kann über Sieg oder Niederlage entscheiden.

„Saubere Technik ist die Grundvoraussetzung. Das Gewicht kommt dann später von ganz allein“, betonen die Trainer des AC Atlas Plauen.

Wie wertvoll dieser Ansatz ist, zeigte sich einmal mehr in Frankfurt (Oder). Nahezu alle Athletinnen und Athleten aus dem Vogtland erhielten vom Kampfgericht Spitzenbewertungen für ihre Ausführung und verschafften sich dadurch entscheidende Vorteile gegenüber vielen Konkurrenten.

Silberne Überraschung nach 13 Stunden Wettkampf

Nach einem langen Wettkampftag von insgesamt 13 Stunden wartete auf die Vogtländer schließlich noch ein ganz besonderer Moment.

Erstmals seit mehreren Jahren hatte der AC Atlas Plauen wieder eine Mannschaft für die Teamwertung gemeldet. Die Hoffnung auf eine gute Platzierung war vorhanden, doch das tatsächliche Ergebnis übertraf alle Erwartungen.

Mit einem hauchdünnen Vorsprung von lediglich 0,47 Punkten verwiesen die Atlas-Athleten mehrere renommierte Leistungszentren auf die Plätze. Lediglich das favorisierte Team aus Schwedt war an diesem Tag nicht zu schlagen.

Neben den beiden Goldmedaillengewinnern Yara Schwarz und Jannik Rühling, waren es ausgerechnet die beiden unglücklichen Viertplatzierten Emily Pürschel und Leonard Schlichter, die mit ihren starken Leistungen die entscheidenden Punkte für die Mannschaftswertung sammelten und damit den Gewinn der Silbermedaille sicherten.

So kehrte der AC Atlas Plauen mit zwei Ostdeutschen Meistertiteln, einer Bronzemedaille und Mannschaftssilber aus Brandenburg zurück – ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass die „Starken aus dem Vogtland“ auch auf großer Bühne zu den Besten des Ostens gehören.

Athlet Alters-/Gewichts­klasse Zwei­kampfer­gebnis Platzierung
Yara Schwarz AK 12 weiblich 52 Kg 1. Platz
Yannik Grafe AK12 (mittel) männlich 66 Kg 3. Platz
Raphael Oefler AK 12 (leicht) männlich 55 Kg 6. Platz
Emily Pürschel AK 13 weiblich 81 Kg 4. Platz
Jannik Rühling AK 13 (leicht) männlich 83 kg 1. Platz
Leonard Schlichter AK 13 (leicht) männlich 77 Kg 4. Platz
Paul Seifert AK 13 (leicht) männlich 54 Kg 5. Platz

AC Atlas Plauen entsendet Gewichtheber-Nachwuchs nach Frankfurt (Oder)

Während viele Schülerinnen und Schüler am Freitagvormittag noch im Unterricht sitzen, denken einige Plauener längst nicht mehr an Mathe oder Deutsch, sondern an Reißen und Stoßen. Der Blick wandert immer wieder zur Uhr, denn mit dem Klingeln zur letzten Stunde beginnt für die Nachwuchsheber des AC Atlas Plauen die Reise zur Ostdeutschen Mehrkampfmeisterschaft nach Frankfurt (Oder).

Bereits am Nachmittag macht sich die Mannschaft gemeinsam mit ihren Trainern und Betreuern auf den Weg nach Brandenburg. So bleibt genügend Zeit, um sich auf den wichtigsten Wettkampf des Jahres vorzubereiten.

Für den AC Atlas gehen an den Start:

Altersklasse 12

  • Yara Schwarz
  • Yannik Grafe
  • Raphael Oefler

Altersklasse 13

  • Emily Pürschel
  • Jannik Rühling
  • Leonard Schlichter
  • Paul Seifert

Die jungen Athletinnen und Athleten reisen mit berechtigten Hoffnungen zum Olympiastützpunkt. Yara Schwarz gewann bei den Ostdeutschen Meisterschaften im vergangenen Jahr die Silbermedaille und ist amtierende sächsische Vizemeisterin. Jannik Rühling sicherte sich 2025 Bronze und reist gemeinsam mit Leonard Schlichter als amtierende Sachsenmeister ihrer Alters- und Gewichtsklasse an. Auch Yannik Grafe und Paul Seifert gehören als amtierende sächsische Vizemeister zum Kreis der Medaillenanwärter.

Für den AC Atlas Plauen ist die starke Vertretung bei den Titelkämpfen ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Wenn am morgigen Samstag die ersten Hanteln über die Plattformen fliegen, wollen die jungen Vogtländer nicht nur um gute Platzierungen kämpfen, sondern auch zeigen, dass der Gewichthebersport in Plauen weiterhin eine starke Zukunft hat.

Noch heißt es Schulbank drücken. Doch schon am Nachmittag beginnt für die Plauener Gewichtheber die Reise zum Saisonhöhepunkt nach Frankfurt (Oder). Mit im Gepäck sind nicht nur Heberschuhe und Wettkampfkleidung, sondern auch die besten Wünsche eines ganzen Vereins.

Mit starken Leistungen, großem Kampfgeist und zahlreichen Medaillen im Gepäck kehrten die Nachwuchsathletinnen und -athleten des AC Atlas Plauen von den Vogtlandspielen 2026 zurück. Am 6. Juni trafen sich die Gewichtheberinnen und Gewichtheber der Altersklassen 12 bis 14 in der Göltzschtalhalle in Rodewisch, wo die TSG Rodewisch die Wettbewerbe im olympischen Gewichtheben ausrichtete.

Da im Vogtland mit der TSG Rodewisch und dem AC Atlas Plauen nur zwei Vereine olympisches Gewichtheben anbieten, ist die Gewichtheberfamilie der Region überschaubar. Umso erfreulicher war es, dass auch Nachwuchssportler des Chemnitzer AC den Weg nach Rodewisch fanden und für spannende Wettkämpfe sorgten.

Für den AC Atlas Plauen verlief der Wettkampftag nahezu perfekt: Alle gestarteten Athletinnen und Athleten standen am Ende auf dem Siegerpodest. Entweder durften sie sich über die Goldmedaille freuen oder mussten sich lediglich einem Vereinskameraden geschlagen geben und nahmen Silber mit nach Hause.

Die Ergebnisse im Überblick:

  • Altersklasse 12 weiblich: Yara Schwarz – 1. Platz
  • Altersklasse 14 weiblich: Amy Seidel– 1. Platz
  • Altersklasse 12 männlich (leicht): Raphael Oefler – 1. Platz
  • Altersklasse 12 männlich (leicht): Karsten Schindler – 2. Platz
  • Altersklasse 12 männlich (schwer): Yannik Grafe – 2. Platz
  • Altersklasse 13 männlich (leicht): Jannik Rühling – 1. Platz
  • Altersklasse 13 männlich (leicht): Paul Seifert – 2. Platz
  • Altersklasse 13 männlich (schwer): Leonard Schlichter – 1. Platz

Besonders erfreulich war dabei nicht nur die Medaillenausbeute, sondern auch die gezeigten Leistungen auf der Wettkampfbühne. Für viele Athletinnen und Athleten diente der Wettkampf als letzte wichtige Vorbereitung auf die Ostdeutsche Meisterschaft in der kommenden Woche in Frankfurt (Oder). Entsprechend wurden neue Gewichte ausprobiert, persönliche Grenzen ausgelotet und teilweise sogar neue Bestleistungen aufgestellt.

Auch die jüngsten Gewichtheberinnen und Gewichtheber des Vereins waren bereits im Rahmen der Vogtlandspiele aktiv. Die Wettbewerbe der Altersklassen bis 11 Jahre fanden bereits in den vergangenen Wochen statt und bestanden ausschließlich aus athletischen Disziplinen. Die Ergebnisse werden derzeit noch ausgewertet, bevor in den kommenden Tagen die Medaillen vergeben werden.

Der AC Atlas Plauen gratuliert allen Sportlerinnen und Sportlern zu ihren hervorragenden Leistungen und blickt mit viel Zuversicht auf die bevorstehende Ostdeutsche Meisterschaft. Die Vogtlandspiele haben einmal mehr gezeigt, dass die Nachwuchsarbeit des Vereins auf einem starken Fundament steht und die jungen Heberinnen und Heber bestens für die kommenden Herausforderungen gerüstet sind.

Bei der Sachsenmeisterschaft der Schüler am 9. Mai in Meißen präsentierte sich der AC Atlas Plauen als einer der stärksten Nachwuchsvereine Sachsens. Insgesamt 79 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren kämpften in der Porzellanstadt um Medaillen und Titel. Mit zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellte der AC Atlas dabei nicht nur das größte Team des Wettkampfes, sondern konnte erneut drei vollständige Mannschaften melden – ein Beleg für die kontinuierlich starke Nachwuchsarbeit im Verein.

Zwei Sachsenmeistertitel für die Atlas-Heber

v.l.n.r.: Jannik Rühling (AK13), Paul Seifert (AK13), Leonard Schlichter (AK13), Steffen Ludwig (Trainer), Yannik Grafe (AK12)

Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für die männlichen Athleten des AC Atlas. Jannik Rühling sicherte sich in der Altersklasse 13 leicht den Titel des Sachsenmeisters und gewann souverän die Goldmedaille. Für eine starke Überraschung sorgte Leonard Schlichter in der Altersklasse 13 schwer. Nachdem er sich im März noch einem Athleten aus Meißen geschlagen geben musste, bezwang er diesmal den Heimfavoriten und holte den Titel. Trotz eines ungültig gewerteten letzten Stoßversuchs mit 44 Kilogramm bewahrte er die Nerven und holte sich verdient die Goldmedaille.

Komplettiert wurde das starke Ergebnis der AK 13 durch Paul Seifert, der seinen Erfolg aus den vergangenen Wettkämpfen bestätigte und sich hinter seinem Teamkameraden Rühling den Vizetitel sowie die Silbermedaille sicherte.

Fleiß und Trainingsarbeit zahlen sich aus

Dass sich konsequentes Training und Ehrgeiz auszahlen, zeigte Yannik Grafe in der Altersklasse 12 Mittelgewicht. Trainer Steffen Ludwig lobte seinen Schützling nach dem Wettkampf ausdrücklich. „Er ist ein sehr fleißiger und konzentrierter Sportler.“, so Ludwig. Nicht nur im Gewichtheben selbst, sondern auch in den athletischen Disziplinen konnte sich Grafe in den vergangenen Wochen deutlich steigern. Seine starke Entwicklung wurde am Ende mit der Silbermedaille in einer stark besetzten Altersklasse belohnt.

Die „Silber-Mädels“ begeistern ihre Trainer

v.l.n.r.: Mona Fuchs (AK11), Bernd Schmiedel (Trainer), Maya Schlichter (AK10), Yara Schwarz (AK12)

Besonders stolz zeigte sich Trainer Bernd Schmiedel über die Leistungen seiner weiblichen Athletinnen. Alle vier Starterinnen des AC Atlas erkämpften sich in ihren jeweiligen Altersklassen die Silbermedaille. Maya Schlichter (AK 10) und Mona Fuchs (AK 11) überzeugten vor allem mit hervorragenden athletischen Leistungen und bewiesen große Konstanz im gesamten Wettkampf.

Yara Schwarz (AK 12) und Amy Seidel (AK 14) lieferten ebenfalls beeindruckende Vorstellungen ab. Beide verpassten die Goldmedaille denkbar knapp – Yara lediglich um 0,9 Punkte und Amy sogar nur um 0,8 Punkte. Entsprechend groß war zwar die Enttäuschung über das hauchdünn verpasste Gold, gleichzeitig aber auch der Stolz über diese außergewöhnlich starken Leistungen.

Persönliche Bestleistungen und starke Platzierungen

Nur knapp am Podest schrammten Liam Scholl (AK 10) sowie Raphael Oefler (AK 12 leicht) vorbei. Beiden fehlten lediglich wenige Punkte zu den Medaillenrängen. Auch Artur Brückner (AK 11 schwer) und Karsten Schindler (AK 12 Mittelgewicht) überzeugten mit neuen persönlichen Bestleistungen und erreichten jeweils einen starken fünften Platz.

Auch in der Mannschaftswertung zeigte sich die Breite des Plauener Nachwuchses. Die erste Mannschaft des AC Atlas Plauen belegte mit nur 1,8 Punkten Rückstand einen starken zweiten Platz. Die zweite Mannschaft erreichte erneut eine hervorragende Top-10-Platzierung und belegte Rang neun. Die dritte Mannschaft komplettierte das gute Gesamtergebnis mit Platz 17 unter insgesamt 19 Mannschaften.

Mit Rückenwind Richtung Ostdeutsche Meisterschaft

Trotz des knapp verpassten Mannschaftstitels überwog am Ende bei Trainern, Athleten und Eltern vor allem der Stolz auf die gezeigten Leistungen. Die Sachsenmeisterschaft in Meißen hat einmal mehr gezeigt, dass der Nachwuchs des AC Atlas Plauen zu den stärksten im Freistaat gehört – und auch in Zukunft noch viel von sich hören lassen wird.

Doch die jungen Atlas-Heber nahmen nicht nur Medaillen und Urkunden mit zurück in die Spitzenstadt. Vielmehr bestätigte der Wettkampf, dass sich konsequentes Training, Fleiß und Ehrgeiz auszahlen und große Ziele erreichbar machen. Genau diese Motivation soll nun in die Vorbereitung auf den nächsten Wettkampf der Saison fließen: die Ostdeutsche Meisterschaft Mitte Juni in Frankfurt/Oder. Für viele der Nachwuchsathleten wird dieser Wettkampf der absolute Jahreshöhepunkt sein. Knapp ein Monat bleibt den Sportlerinnen und Sportlern nun noch, um sich bestmöglich auf die große Bühne vorzubereiten.

Übersicht der Ergebnisse

Altersklasse Athlet Reißen Stoßen Zweikampf Punkte
(gesamt)
Platzierung
AK 14 weiblich Amy Seidel 62kg 76kg 138kg 495,9 🥈 2. Platz
AK 13 männlich (leicht) Jannik Rühling 35kg 45kg 80kg 504,4 🥇 1. Platz
AK 13 männlich (leicht) Paul Seifert 24kg 28kg 52kg 448,4 🥈 2. Platz
AK 13 männlich (schwer) Leonard Schlichter 35kg 40kg 75kg 408,5 🥇 1. Platz
AK 12 weiblich Yara Schwarz 23kg 28kg 51kg 531,3 🥈 2. Platz
AK 12 männlich (leicht) Raphael Oefler 23kg 27kg 50kg 467,1 4. Platz
AK 12 männlich (mittel) Yannik Grafe 27kg 33kg 60kg 441,1 🥈 2. Platz
AK 12 männlich (mittel) Karsten Schindler 19kg 19kg 38kg 247,3 5. Platz
AK 11 weiblich Mona Fuchs 12kg 376,8 🥈 2. Platz
AK 11 männlich (schwer) Artur Brückner 18kg 279,0 5. Platz
AK 10 weiblich Maya Schlichter 7kg 290,2 🥈 2. Platz
AK 10 männlich Liam Scholl 11kg 385,8 4. Platz

2. Durchgang Sächsischer Schülerpokal 2026

Junge Vogtländer unterliegen Schwedt, zeigen jedoch Moral, Entwicklung und Perspektive für die Zukunft.

Am letzten Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben (Gruppe A) musste sich das Athletenteam Vogtland vor heimischem Publikum dem Tabellenzweiten, TSV Blau-Weiß 65 Schwedt e.V., geschlagen geben. Sowohl im Reißen als auch im Stoßen gingen die Punkte an die Gäste, die sich am Ende mit 558,4 : 425,2 durchsetzten.

Bereits vor dem Duell war klar, dass die Vogtländer die Saison auf dem letzten Tabellenplatz beenden würden. Umso mehr stand ein engagierter Auftritt zum Abschluss im Fokus – und diesen lieferte das Team über weite Strecken ab.

Die Saison 2025/2026 verlief für das Athletenteam insgesamt nicht wie erhofft. Nach der Tabellenführung im Vorjahr sah sich die Mannschaft diesmal mit zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen und längeren Pausen von Leistungsträgern konfrontiert. Die daraus resultierenden Umstellungen prägten die gesamte Saison.

Wie schon in den vergangenen Wettkämpfen setzte das Athletenteam Vogtland auch zum Saisonabschluss konsequent auf den eigenen Nachwuchs. Mit fünf Frauen und zwei Männern sowie einem Durchschnittsalter von nur 20 Jahren präsentierte sich die Mannschaft erneut als eines der jüngsten Teams der Liga.

Auch die Gäste aus Schwedt traten mit einer gemischten Mannschaft (vier Frauen, drei Männer) an, konnten jedoch mit einem Durchschnittsalter von 26 Jahren deutlich mehr Erfahrung in die Waagschale werfen – ein Faktor, der sich insbesondere in den entscheidenden Momenten bemerkbar machte.

Besonders erfreulich aus Sicht der heimischen Fans war einmal mehr die Integration junger Talente: Mit Josephin Eschebach, Paul Köhn und Vincent Datschkus standen gleich drei Nachwuchsheber im Aufgebot, welche erst zwei Wochen zuvor beim DGJ Supercup auf nationaler Ebene überzeugen konnten. Kurzfristig rückte Datschkus in die Mannschaft, da Köhn im Anschluss ans Reißen mit leichten Rückenproblemen passen musste. Der ursprünglich als Reserve eingeplante Nachwuchsheber meisterte seine Aufgabe souverän und steuerte wichtige Punkte zum Mannschaftsergebnis bei.

Sportlich zeigte das Athletenteam insbesondere im Reißen eine kämpferisch starke Leistung. Zwischenzeitlich lagen die Vogtländer sogar in Führung und zeigten, dass sie sich trotz der Außenseiterrolle nicht verstecken mussten. Mehrere ungültige Versuche verhinderten jedoch, dass dieser Vorsprung gehalten werden konnte.

Im Stoßen spielte der TSV Blau-Weiß 65 Schwedt e.V. anschließend seine Erfahrung und Klasse aus. Die Gäste steigerten sich deutlich und setzten sich kontinuierlich ab, sodass am Ende ein klarer Gesamtsieg zu Buche stand. Mit diesem Auftritt untermauerte Schwedt nochmals seine starke Saisonleistung und den verdienten zweiten Tabellenplatz.

Trotz der Niederlage konnte das Athletenteam Vogtland auch positive Aspekte aus dem Wettkampf mitnehmen. Mit 425,2 Punkten erzielte die Mannschaft ihr bestes Ergebnis seit vier Wettkämpfen – ein klares Zeichen für die Entwicklung innerhalb des jungen Teams.

Erneut präsentierte sich Pavlína Šedá in starker Form. Die tschechische Topheberin erzielte zum dritten Mal in Folge exakt 200 Kilogramm im Zweikampf. Damit bestätigte sie ihre beeindruckende Verlässlichkeit. Šedá war erneut die stärkste Athletin im Team und ein wichtiger Stabilitätsfaktor.

Trotz der sportlich schwierigen Saison bleibt die Stimmung im Team positiv. Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft sowie zwischen Athleten und Trainerteam gilt als eine der großen Stärken des Vereins.

„Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen“, brachte Trainer Bernd Schmiedel die Teamphilosophie nach dem Wettkampf auf den Punkt. Gemeinsam mit seinen Trainerkollegen Steffen Ludwig und Steffen Haußner richtet er den Blick bereits nach vorn. Die Planungen für die kommende Saison laufen bereits auf Hochtouren. Das Athletenteam Vogtland hat seine Vorabmeldungen eingereicht und will auch weiterhin ein fester Bestandteil der 2. Bundesliga bleiben.

Auch künftig möchte der Verein hochklassigen Gewichthebersport in der Spitzenstadt Plauen präsentieren und langfristig wieder an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen. Der letzte Wettkampf der Saison hat dabei gezeigt: im Athletenteam Vogtland steckt weiterhin großes Potenzial für eine erfolgreichere Zukunft.

9. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Mit großem Kampfgeist, persönlichen Bestleistungen und einem tschechischen Rekord begeistert das Athletenteam Vogtland im Heimkampf – auch wenn ein Sieg am Ende außer Reichweite bleibt.

Am vorletzten Wettkampftag der 2. Bundesliga im Gewichtheben musste sich das Athletenteam Vogtland im Heimkampf gegen die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau mit 358,0 : 439,2 Punkten geschlagen geben.

Die Voraussetzungen im Vorfeld waren alles andere als ideal: Lange war unklar, ob die Vogtländer überhaupt eine vollständige Mannschaft stellen können, da zahlreiche Nachwuchsheber parallel beim nationalen Wettkampf in Haßloch im Einsatz waren und viele Stammathleten verletzungsbedingt weiterhin ausfielen. Umso wichtiger war die Rückkehr von Elizabeth Zidek sowie die Unterstützung von Masters-Athlet Rico Schuster, welcher kurzfristig einsprang.

Trotz der schwierigen Personalsituation startete das Athletenteam engagiert in den Wettkampf. Im Reißen zeigte die Mannschaft eine geschlossene Leistung und hielt den Rückstand gering – lediglich rund 10 Punkte trennten die Vogtländer von einem möglichen Teilerfolg.

Besonders erfreulich verlief der Wettkampf für Juniorenheber Nils Lippmann: Mit einer Steigerung von 5 kg im Reißen und 2 kg im Stoßen stellte er gleich zwei neue persönliche Bestleistungen auf und bestätigte seine positive Entwicklung eindrucksvoll.

Im Stoßen jedoch setzte sich die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau deutlich ab und ließ dem Gastgeber keine Chance mehr, das Blatt zu wenden. Am Ende stand eine klare Niederlage für das Athletenteam Vogtland mit 358,0 : 439,2 Punkten zu Buche.

Beste Athletin des Wettkampfes war einmal mehr die Tschechin Pavlína Šedá. Mit starken 94 kg im Reißen stellte sie einen neuen tschechischen Rekord auf. Im Stoßen bewältigte sie zudem 106 kg und erzielte damit ein Zweikampfergebnis von exakt 200 kg – eine herausragende Leistung.

Durch die erneute Niederlage ist nun auch rechnerisch klar: Das Athletenteam Vogtland wird die Saison als Schlusslicht der Tabelle beenden. Die personellen Engpässe und schwierigen
Rahmenbedingungen der vergangenen Wochen spiegeln sich damit auch im Gesamtklassement wider.

Dem Trainerteam bleiben nun noch zwei Wochen, um die Mannschaft auf den letzten Wettkampf vorzubereiten. Am 11. April empfangen die Vogtländer vor heimischer Kulisse den TSV Blau-Weiß 65 Schwedt e. V. zum Saisonabschluss. Ziel wird es sein, sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem positiven Ergebnis von den eigenen Fans zu verabschieden.

Starke Leistungen auf nationaler Bühne: Beim DGJ Supercup im Gewichtheben sichern sich zwei Nachwuchsathleten des AC Atlas Plauen Silbermedaillen. Persönliche Bestleistungen und ein vierter Platz runden das erfolgreiche Abschneiden ab.

Vom 27. bis 28. März 2026 traf sich Deutschlands Gewichtheber-Nachwuchs im Alter von 14 bis 17 Jahren in Haßloch (Rheinland-Pfalz) zum DGJ Supercup. Athletinnen und Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet kämpften um Medaillen und Bestleistungen. Mit dabei: drei Talente des AC Atlas Plauen – und das mit großem Erfolg.

In der Altersklasse 14 überzeugten gleich zwei Vogtländer mit starken Leistungen. Amy Seidel sicherte sich mit einem Zweikampfergebnis von 137kg souverän die Silbermedaille und bestätigte damit ihre bisherigen Bestleistungen.

Auch Vincent Datschkus stand dem in nichts nach und wurde ebenfalls Zweiter. Besonders beeindruckend: Er stellte gleich vier neue persönliche Bestleistungen auf. Im Reißen steigerte er sich um 3kg, im Stoßen um 4kg. Sein Zweikampfergebnis von 155 Kilogramm bedeutete verdient
Silber.

In der Altersklasse 17 ging Paul Köhn an den Start und zeigte mit einem Zweikampfergebnis von 255kg eine deutliche Leistungssteigerung. Im Reißen verbesserte er sich um 2kg und stellte auch hier eine neue persönliche Bestleistung auf. Im hochklassigen Teilnehmerfeld reichte es
am Ende für einen respektablen vierten Platz.

Da der Wettkampf bereits am Freitagvormittag begann, reiste das Vogtländer Trio gemeinsam mit ihren Betreuern schon am Donnerstag nach Haßloch. Für die drei Nachwuchsathleten bedeutete das eine Freistellung vom Unterricht – eine organisatorische Herausforderung, die
jedoch von den Schulen unterstützt wurde. Die frühzeitige Anreise erwies sich als wichtiger Faktor für das erfolgreiche Abschneiden: Ohne Zeitdruck konnten sich die Athleten vor Ort akklimatisieren und sich optimal auf ihre Wettkämpfe einstellen. Dies spiegelte sich schließlich auch im Wettkampf wider.

Mit zwei Silbermedaillen und starken Leistungen im Gepäck zeigte sich deutlich, dass sich der zusätzliche Aufwand und die gute Abstimmung zwischen Verein, Eltern und Schulen gelohnt haben.

DGJ Supercup 2026 in Haßloch (german-weightlifting.de)

Erster Durchgang im sächsischen Schülerpokal – AC Atlas Plauen stellt größte Teilnehmergruppe und gewinnt die Mannschaftswertung

Am vergangenen Samstag startete der sächsische Gewichthebernachwuchs in die neue Wettkampfsaison. Beim ersten Durchgang des sächsischen Schülerpokals, überzeugten die Nachwuchsathleten des AC Atlas Plauen mit starken Leistungen. In heimischer Halle empfing der Verein die westsächsischen Sportler aus Rodewisch und Chemnitz. 28 Athletinnen und Athleten der Altersklassen (AK) 10 bis 14 gingen in Plauen an den Start – sachsenweit waren es insgesamt 77 junge Gewichtheber.

Der Schülerpokal umfasst über das Jahr hinweg vier Durchgänge, sowie ein abschließendes Finale, in denen sowohl die besten Einzelathleten als auch die erfolgreichsten Mannschaften ermittelt werden. Der erste Wettkampf wurde dabei zeitgleich an drei Stützpunkten im Freistaat ausgetragen. Da die Ergebnisse aller Veranstaltungen zunächst zusammengeführt und ausgewertet werden mussten, standen die endgültigen Platzierungen erst am darauffolgenden Mittwoch fest – mit einem besonders erfreulichen Ausgang für den AC Atlas Plauen.

Starke Mannschaftsleistung der Plauener

Mit insgesamt 13 Teilnehmern stellte der Gastgeber nicht nur die größte Athletengruppe aller 10 sächsischen Vereine, sondern konnte auch gleich drei vollständige Mannschaften ins Rennen schicken. Ein deutliches Zeichen für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Nachdem die Plauener im vergangenen Jahr überraschend die Vereinsmeisterschaft gewinnen konnten, unterstrichen die jungen Sportler auch zum Saisonauftakt ihre starke Entwicklung.

Die erste Mannschaft sicherte sich souverän den Tagessieg, während die zweite Mannschaft einen respektablen neunten Platz belegte. Auch die dritte Mannschaft sammelte wichtige Punkte und erreichte Rang 15 unter insgesamt 18 gewerteten Teams.

Technik, Kraft und Athletik gefragt

In den Altersklassen bis einschließlich 11 Jahre wird ausschließlich das Reißen durchgeführt. Ab der AK 12 treten die Sportler zusätzlich im Stoßen an. Die Leistungen werden nicht nur nach dem gehobenen Gewicht bewertet, sondern auch nach der technischen Ausführung. Aus der Technikwertung sowie dem Verhältnis von Körpergewicht zu gehobenem Gewicht wird die Punktzahl ermittelt.

Neben dem eigentlichen Gewichtheben mussten die Sportler auch ihre athletischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Auf dem Programm standen dabei Schlussweitsprung, Kugelweitschocken, Anristen sowie ein 30-Meter-Sprint. Für die jüngeren Jahrgänge bis einschließlich AK 12 wurde der Wettkampf durch einen athletischen Hindernisparcours auf Zeit ergänzt. Diese Disziplinen sind ein zentraler Bestandteil der Nachwuchsausbildung im Gewichtheben. Gerade in jungen Jahren liegt der Schwerpunkt bewusst auf der Entwicklung grundlegender athletischer Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Koordination, Sprungkraft und Beweglichkeit. Sie bilden die Basis für eine saubere Technik und sind damit entscheidend für die langfristige Entwicklung der jungen Gewichtheber.

Mehrere Podestplätze in den Einzelwertungen

In den Einzelwertungen konnten sich die Plauener Talente mehrfach in den vorderen Rängen platzieren. In der AK 13 männlich sicherte sich Jannik Rühling den ersten Platz. Vereinskamerad Paul Seifert belegte Rang zwei. Leonard Schlichter verpasste das Podest nur knapp und wurde nach einem engen Fernduell gegen einem Meißner Athleten Vierter.

Bei den Mädchen gab es ebenfalls starke Ergebnisse. Emily Pürschel gewann die AK 13 weiblich souverän. Yara Schwarz setzte sich in der AK 12 durch und holte ebenfalls den ersten Platz. Mona Fuchs erreichte in der AK 11 einen hervorragenden zweiten Rang. Amy Seidel belegte in der Altersklasse 14 den vierten Platz.

 

 

Weitere Platzierungen für den AC Atlas Plauen erreichten Raphael Oefler mit Rang fünf in der stark besetzten AK 12 männlich, Dominik Grafe mit Platz sieben in der AK 11, sowie Liam Scholl mit einem guten vierten Platz in der AK 10. Yannik Grafe und Karsten Schindler belegten in der AK 12 die Plätze 13 und 15, während Artur Brückner in der AK 11 Rang elf erreichte.

Persönliche Bestleistungen und hohe Techniknoten

Auch mehrere bemerkenswerte Einzelleistungen waren zu sehen. Amy Seidel überzeugte mit 62kg im Reißen und starken 75kg im Stoßen. Jannik Rühling und Leonard Schlichter bewältigten jeweils 30kg im Reißen. Raphael Oefler brachte 22kg zur Hochstrecke, während Yannik Grafe 24kg im Reißen erzielte.

Besonders erfreulich aus Sicht der Trainer: Zahlreiche Athletinnen und Athleten konnten neue persönliche Bestleistungen erzielen – sowohl im Gewichtheben als auch in den athletischen Disziplinen. Viele Versuche wurden zudem mit sehr hohen Techniknoten bewertet. Für die jungen Sportler ist das ein sichtbarer Lohn für die vielen Trainingsstunden in der Halle. Mehrmals pro Woche arbeiten sie mit großer Disziplin und viel Einsatz an ihrer Technik, Kraft und Athletik. Jeder Einzelne konnte Fortschritte zeigen und einen weiteren Schritt in seiner persönlichen sportlichen Entwicklung machen – ein Ergebnis, das Trainer, Eltern und Verein gleichermaßen stolz macht.

Nächster Wettkampf im Mai

Ausruhen werden sich die jungen Gewichtheber auf diesen Erfolgen jedoch nicht. Viele von ihnen trainieren bereits bis zu drei Mal pro Woche. Der nächste Wettkampf steht für die meisten Anfang Mai an. Dann treffen beim zweiten Durchgang des Schülerpokals in Meißen erstmals alle sächsischen Nachwuchsathleten in einer gemeinsamen Veranstaltung
aufeinander.

Einzelwertung nach Altersklasse & Geschlecht

Altersklasse Name Punktzahl Platzierung
männlich
AK 13 Rühling, Jannik 519,8 1.
AK 13 Seifert, Paul 488,3 2.
AK 13 Schlichter, Leonard 437,7 4.
AK 12 Oefler, Raphael 457,4 5.
AK 12 Grafe, Yannik 389,0 13.
AK 12 Schindler, Karsten 268,3 15.
AK 11 Grafe, Dominik 325,6 7.
AK 11 Brückner, Artur 271,3 11.
AK 10 & jünger Scholl, Liam 351,3 4.
weiblich
AK 14 Seidel, Amy 472,3 4.
AK 13 Pürschel, Emily 512,7 1.
AK 12 Schwarz, Yara 542,6 1.
AK 11 Fuchs, Mona 335,6 2.

Mannschaftswertung

Verein Punktzahl Platzierung
AC Atlas Plauen e.V. 1. Mannschaft 2063,4 1.
AC Atlas Plauen e.V. 2. Mannschaft 1756,3 9.
AC Atlas Plauen e.V. 3. Mannschaft 1283,8 15.

1. Durchgang Sächsischer Schülerpokal 2026

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