Mit starken Leistungen, großem Kampfgeist und zahlreichen Medaillen im Gepäck kehrten die Nachwuchsathletinnen und -athleten des AC Atlas Plauen von den Vogtlandspielen 2026 zurück. Am 6. Juni trafen sich die Gewichtheberinnen und Gewichtheber der Altersklassen 12 bis 14 in der Göltzschtalhalle in Rodewisch, wo die TSG Rodewisch die Wettbewerbe im olympischen Gewichtheben ausrichtete.
Da im Vogtland mit der TSG Rodewisch und dem AC Atlas Plauen nur zwei Vereine olympisches Gewichtheben anbieten, ist die Gewichtheberfamilie der Region überschaubar. Umso erfreulicher war es, dass auch Nachwuchssportler des Chemnitzer AC den Weg nach Rodewisch fanden und für spannende Wettkämpfe sorgten.
Für den AC Atlas Plauen verlief der Wettkampftag nahezu perfekt: Alle gestarteten Athletinnen und Athleten standen am Ende auf dem Siegerpodest. Entweder durften sie sich über die Goldmedaille freuen oder mussten sich lediglich einem Vereinskameraden geschlagen geben und nahmen Silber mit nach Hause.
Die Ergebnisse im Überblick:
Altersklasse 12 weiblich: Yara Schwarz – 1. Platz
Altersklasse 14 weiblich: Amy Seidel– 1. Platz
Altersklasse 12 männlich (leicht): Raphael Oefler – 1. Platz
Altersklasse 12 männlich (leicht): Karsten Schindler – 2. Platz
Altersklasse 12 männlich (schwer): Yannik Grafe – 2. Platz
Altersklasse 13 männlich (leicht): Jannik Rühling – 1. Platz
Altersklasse 13 männlich (leicht): Paul Seifert – 2. Platz
Altersklasse 13 männlich (schwer): Leonard Schlichter – 1. Platz
Besonders erfreulich war dabei nicht nur die Medaillenausbeute, sondern auch die gezeigten Leistungen auf der Wettkampfbühne. Für viele Athletinnen und Athleten diente der Wettkampf als letzte wichtige Vorbereitung auf die Ostdeutsche Meisterschaft in der kommenden Woche in Frankfurt (Oder). Entsprechend wurden neue Gewichte ausprobiert, persönliche Grenzen ausgelotet und teilweise sogar neue Bestleistungen aufgestellt.
Auch die jüngsten Gewichtheberinnen und Gewichtheber des Vereins waren bereits im Rahmen der Vogtlandspiele aktiv. Die Wettbewerbe der Altersklassen bis 11 Jahre fanden bereits in den vergangenen Wochen statt und bestanden ausschließlich aus athletischen Disziplinen. Die Ergebnisse werden derzeit noch ausgewertet, bevor in den kommenden Tagen die Medaillen vergeben werden.
Der AC Atlas Plauen gratuliert allen Sportlerinnen und Sportlern zu ihren hervorragenden Leistungen und blickt mit viel Zuversicht auf die bevorstehende Ostdeutsche Meisterschaft. Die Vogtlandspiele haben einmal mehr gezeigt, dass die Nachwuchsarbeit des Vereins auf einem starken Fundament steht und die jungen Heberinnen und Heber bestens für die kommenden Herausforderungen gerüstet sind.
Ein besonderer Abend für den Nachwuchs des AC Atlas Plauen: Bei der Berufungsveranstaltung des „Team Vogtland“ wurden Anthony Teichert, Amy Seidel und Paul Köhn erneut in die Auswahlmannschaft des Vogtlandkreises berufen. Damit würdigten der Vogtlandkreis und der Kreissportbund ihre hervorragenden Ergebnisse und ihre kontinuierliche Entwicklung im Leistungssport.
Auch für den Talentstützpunkt des AC Atlas Plauen gab es Grund zur Freude. Nach Rang 3 im vergangenen Jahr verbesserte sich der Stützpunkt auf Platz 2 und gehört damit zu den erfolgreichsten Einrichtungen der Nachwuchsförderung im Kreis. Diese Platzierung unterstreicht die hohe Qualität der täglichen Arbeit und das große Engagement aller Beteiligten.
Vor Ort vertraten Anthony Teichert, Amy Seidel, Emily Pürschel, Vincent Datschkus sowie Stützpunktleiter Bernd Schmiedel den Verein. Paul Köhn konnte nicht an der Ehrung teilnehmen, da er sich zeitgleich in einem Trainingslager in Suhl auf die Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften in Frankfurt (Oder) vorbereitet.
Die Auszeichnungen sind ein sichtbares Zeichen dafür, was durch Einsatz, Disziplin und eine starke Gemeinschaft erreicht werden kann. Sie stehen zugleich für die erfolgreiche Förderung junger Talente beim AC Atlas Plauen.
Unser Dank gilt allen, die diesen Weg begleiten: den Trainerinnen und Trainern, Übungsleitern, Eltern, Förderern und Helfern. Vor allem aber gratulieren wir unseren Nachwuchsathletinnen und -athleten zu ihren beeindruckenden Leistungen und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg auf ihrem sportlichen Weg.
Am 13. Mai 2026 ist wieder bundesweiter #TrikotTag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) – und natürlich sind auch wir dabei!
An diesem besonderen Aktionstag sind alle Sportvereinsmitglieder in Deutschland aufgerufen, ihr Trikot, ihren Trainingsanzug oder die Vereinskleidung nicht nur beim Sport, sondern ganz bewusst im Alltag zu tragen: in der Schule, auf Arbeit, beim Einkaufen oder unterwegs mit Freunden und Familie.
Denn das Trikot steht für weit mehr als nur Sport. Es steht für Gemeinschaft, Leidenschaft, Zusammenhalt und unzählige Stunden ehrenamtliches Engagement. Unsere Sportvereine verbinden Menschen aller Generationen, fördern Teamgeist, Integration und Fairness und schaffen Orte, an denen Freundschaften entstehen und jeder willkommen ist.
Mit dem #TrikotTag wollen wir gemeinsam zeigen, wie wichtig Vereine für unsere Gesellschaft sind – auch hier bei uns in der Region. Der Kreissportbund Vogtland e.V. unterstützt die Aktion gemeinsam mit seinen 337 vogtländischen Sportvereinen und mehr als 39.000 Mitgliedern, um ein sichtbares Zeichen für den Vereinssport und das Miteinander zu setzen.
Auch wir möchten ein Teil davon sein und unsere Vereinsfarben mit Stolz tragen. Gleichzeitig möchten wir diesen Tag nutzen, um Danke zu sagen – an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die unseren Verein mit ihrem Einsatz am Leben halten. Unser besonderer Dank gilt dabei unseren Trainerinnen und Trainern, die mit viel Herzblut, Geduld und Engagement täglich für die sportliche und persönliche Entwicklung unserer Athletinnen und Athleten da sind und einen entscheidenden Anteil an ihren Erfolgen haben.
Bei der Sachsenmeisterschaft der Schüler am 9. Mai in Meißen präsentierte sich der AC Atlas Plauen als einer der stärksten Nachwuchsvereine Sachsens. Insgesamt 79 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren kämpften in der Porzellanstadt um Medaillen und Titel. Mit zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellte der AC Atlas dabei nicht nur das größte Team des Wettkampfes, sondern konnte erneut drei vollständige Mannschaften melden – ein Beleg für die kontinuierlich starke Nachwuchsarbeit im Verein.
Zwei Sachsenmeistertitel für die Atlas-Heber
v.l.n.r.: Jannik Rühling (AK13), Paul Seifert (AK13), Leonard Schlichter (AK13), Steffen Ludwig (Trainer), Yannik Grafe (AK12)
Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für die männlichen Athleten des AC Atlas. Jannik Rühling sicherte sich in der Altersklasse 13 leicht den Titel des Sachsenmeisters und gewann souverän die Goldmedaille. Für eine starke Überraschung sorgte Leonard Schlichter in der Altersklasse 13 schwer. Nachdem er sich im März noch einem Athleten aus Meißen geschlagen geben musste, bezwang er diesmal den Heimfavoriten und holte den Titel. Trotz eines ungültig gewerteten letzten Stoßversuchs mit 44 Kilogramm bewahrte er die Nerven und holte sich verdient die Goldmedaille.
Komplettiert wurde das starke Ergebnis der AK 13 durch Paul Seifert, der seinen Erfolg aus den vergangenen Wettkämpfen bestätigte und sich hinter seinem Teamkameraden Rühling den Vizetitel sowie die Silbermedaille sicherte.
Fleiß und Trainingsarbeit zahlen sich aus
Dass sich konsequentes Training und Ehrgeiz auszahlen, zeigte Yannik Grafe in der Altersklasse 12 Mittelgewicht. Trainer Steffen Ludwig lobte seinen Schützling nach dem Wettkampf ausdrücklich. „Er ist ein sehr fleißiger und konzentrierter Sportler.“, so Ludwig. Nicht nur im Gewichtheben selbst, sondern auch in den athletischen Disziplinen konnte sich Grafe in den vergangenen Wochen deutlich steigern. Seine starke Entwicklung wurde am Ende mit der Silbermedaille in einer stark besetzten Altersklasse belohnt.
Besonders stolz zeigte sich Trainer Bernd Schmiedel über die Leistungen seiner weiblichen Athletinnen. Alle vier Starterinnen des AC Atlas erkämpften sich in ihren jeweiligen Altersklassen die Silbermedaille. Maya Schlichter (AK 10) und Mona Fuchs (AK 11) überzeugten vor allem mit hervorragenden athletischen Leistungen und bewiesen große Konstanz im gesamten Wettkampf.
Yara Schwarz (AK 12) und Amy Seidel (AK 14) lieferten ebenfalls beeindruckende Vorstellungen ab. Beide verpassten die Goldmedaille denkbar knapp – Yara lediglich um 0,9 Punkte und Amy sogar nur um 0,8 Punkte. Entsprechend groß war zwar die Enttäuschung über das hauchdünn verpasste Gold, gleichzeitig aber auch der Stolz über diese außergewöhnlich starken Leistungen.
Persönliche Bestleistungen und starke Platzierungen
Nur knapp am Podest schrammten Liam Scholl (AK 10) sowie Raphael Oefler (AK 12 leicht) vorbei. Beiden fehlten lediglich wenige Punkte zu den Medaillenrängen. Auch Artur Brückner (AK 11 schwer) und Karsten Schindler (AK 12 Mittelgewicht) überzeugten mit neuen persönlichen Bestleistungen und erreichten jeweils einen starken fünften Platz.
Auch in der Mannschaftswertung zeigte sich die Breite des Plauener Nachwuchses. Die erste Mannschaft des AC Atlas Plauen belegte mit nur 1,8 Punkten Rückstand einen starken zweiten Platz. Die zweite Mannschaft erreichte erneut eine hervorragende Top-10-Platzierung und belegte Rang neun. Die dritte Mannschaft komplettierte das gute Gesamtergebnis mit Platz 17 unter insgesamt 19 Mannschaften.
Mit Rückenwind Richtung Ostdeutsche Meisterschaft
Trotz des knapp verpassten Mannschaftstitels überwog am Ende bei Trainern, Athleten und Eltern vor allem der Stolz auf die gezeigten Leistungen. Die Sachsenmeisterschaft in Meißen hat einmal mehr gezeigt, dass der Nachwuchs des AC Atlas Plauen zu den stärksten im Freistaat gehört – und auch in Zukunft noch viel von sich hören lassen wird.
Doch die jungen Atlas-Heber nahmen nicht nur Medaillen und Urkunden mit zurück in die Spitzenstadt. Vielmehr bestätigte der Wettkampf, dass sich konsequentes Training, Fleiß und Ehrgeiz auszahlen und große Ziele erreichbar machen. Genau diese Motivation soll nun in die Vorbereitung auf den nächsten Wettkampf der Saison fließen: die Ostdeutsche Meisterschaft Mitte Juni in Frankfurt/Oder. Für viele der Nachwuchsathleten wird dieser Wettkampf der absolute Jahreshöhepunkt sein. Knapp ein Monat bleibt den Sportlerinnen und Sportlern nun noch, um sich bestmöglich auf die große Bühne vorzubereiten.
Athletenteam Vogtland trotz Niederlage mit starken Einzelleistungen und gelungenem Nachwuchsdebüt
Am fünften Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben musste das Athletenteam Vogtland eine deutliche Heimniederlage mit 391,4 : 563,8 Punkten hinnehmen. Trotz zahlreicher Ausfälle überzeugten mehrere Athletinnen und Athleten mit neuen Bestleistungen – besonders der Nachwuchs sorgte für positive Signale.
Vor heimischer Kulisse, traf am Samstag das Athletenteam Vogtland in der 2. Bundesliga Gewichtheben auf den Athletikclub Meißen. Die Ausgangslage war für die Gastgeber dabei alles andere als optimal: Zahlreiche Ausfälle etablierter Leistungsträger machten eine Umstellung im Team notwendig. Gegen die routiniert und stark besetzten Gäste aus der Domstadt, rund um den EM- und WM- Teilnehmer Lucas Müller, erwies sich das Athletenteam daher als chancenlos.
Trotz der schlechten Voraussetzungen, zeigten sich die Vogtländer kämpferisch und nutzten den Wettkampf, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Besonders erfreulich aus Sicht der Gastgeber war das gelungene Bundesliga-Debüt zweier Nachwuchsathleten, sowie mehrere persönliche Bestleistungen im Team.
Erstmals in der 2. Bundesliga im Einsatz standen die beiden erst 14-jährigen Nachwuchstalente Vincent Datschkus und Josephin Eschebach. Beide meisterten ihre Premiere souverän, zeigten solide Leistungen und konnten sich jeweils über neue persönliche Bestwerte freuen. Vor allem Vincent hinterließ dabei einen sehr positiven Eindruck und überzeugte nicht nur die eigenen Trainer mit seinem Auftritt.
Vincent Datschkus bei seinem ersten Bundesligaeinsatz (Foto: Katrin Pürschel, AC Atlas Plauen)
Vincent Datschkus bei seinem ersten Bundesligaeinsatz, stößt 75kg (Foto: Florian Schlichter, AC Atlas Plauen)
Martin Novotny beim Versuch von 117kg im Reißen (Foto: Katrin Pürschel, AC Atlas Plauen)
Auch bei den erfahrenen Athletinnen und Athleten gab es Lichtblicke. Cornelia Schneider steigerte sich im Vergleich zum letzten Wettkampf in Berlin erneut und erzielte mit 85 kg im Stoßen, sowie 150 kg im Zweikampf neue persönliche Bestleistungen. Illia Pavlov (Ukraine) erwischte hingegen keinen optimalen Wettkampftag. Sowohl im Reißen, als auch im Stoßen brachte er jeweils nur einen gültigen Versuch in die Wertung ein, erzielte mit 111 Relativpunkten aber dennoch das beste Ergebnis für das Athletenteam Vogtland. Mannschaftssprecherin Sophia Heinrich folgte mit 79 Relativpunkten als zweitbeste Punktesammlerin. Martin Novotny aus Tschechien erreichte eine Zweikampfleistung von 265 kg.
Der Athletikclub Meißen, angeführt vom EM- und WM-Teilnehmer Lucas Müller, präsentierte sich insgesamt deutlich stärker. Im Schnitt erzielten die Gäste fast 29 Relativpunkte pro Athlet mehr und sicherten sich damit verdient den Sieg sowie drei Tabellenpunkte. Besonders Lucas Müller setzte mit 180 kg im Stoßen ein Ausrufezeichen – auch wenn diese Leistung unter seinen internationalen Bestwerten von über 200 kg lag, reichte sie souverän für den Mannschaftserfolg.
Für das Athletenteam Vogtland geht es bereits am 7. Februar mit dem nächsten schweren Auswärtskampf weiter. Dann sind die Vogtländer beim KSV Bochum zu Gast. Bochum musste sich zuletzt ebenfalls der SG Fortschritt Eibau geschlagen geben, liegt in der Tabelle jedoch aktuell noch vor dem Athletenteam. Ziel wird es sein, an die positiven Einzelleistungen anzuknüpfen und erneut wichtige Wettkampferfahrung zu sammeln.
Zum Abschluss der 2. Bundesliga treffen die drei Staffelsieger zu ihrem Finale aufeinander.
In diesem Jahr stehen sich der gastgebende AC Meißen, der AC Weinheim und der AC Atlas Plauen gegenüber. Die Sieger dieses Kampfes dürfen sich über den Aufstieg in die 1. Bundesliga freuen. Es ist nach jetzigem Stand aber abzusehen, dass sie es gegen die gestandenen Mannschaften in der 1. BL sehr schwer haben werden. Dennoch werden alle drei Teams ihr Bestes geben und ein würdiges Finale bestreiten.
Wir hoffen natürlich, dass sich mit den verbesserten Trainingsbedingungen auch die Leistungen verbessern werden. Neue Sportlerinnen und Sportler sind natürlich gerne gesehen. Montags und Mittwochs 16:30 Uhr kann sich jeder, der Interesse am Gewichtheben hat, in der Sporthalle Kasernenstraße bei unseren Trainern melden.
Will sich jemand mit Boxübungen fit halten, dann sind Manuel und Timo eure Ansprechpartner – täglich ab 17:30 Uhr können Informationen eingeholt werden.
Der aufgeräumte KraftraumAcht Heberbohlen stehen für das Training und die Wettkampfvorbereitung zur VerfügungViele Hände – schnelles Ende. Beim Umzug halfen viele mit.
Bei der diesjährigen Sportlerwahl steht mit Marcel Hinkelmann wieder ein erfolgreicher Gewichtheber auf dem Stimmzettel. Marcel wurde im abgelaufenen Kalenderjahr Vizemeister bei den Männern sowie Sachsenmeister. Zudem ist er als Kapitän der Bundesligamannschaft eine feste Größe im Team.
Alle, die Marcel unterstützen möchten, bitte die Original-Stimmzettel (Tages- oder Wochenzeitung) ausfüllen und bei einer Redaktion oder bei uns im Verein abgeben.
Wer noch mehr für das Gewichtheben tun möchte, stimmt auch für Michelle Taubert (TSG Rodewisch) bei den Damen.