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Medaillen, Bestleistungen und spannende Duelle auf der Wettkampfbühne

Beim 4. Sparkassen-Cup zu Ehren von Rudolf Hüllebrand, ausgerichtet von der TSG Rodewisch in der Göltzschtalhalle Rodewisch, zeigten die Athletinnen und Athleten des AC Atlas Plauen starke Leistungen. Mit drei Medaillenplätzen, einem vierten Rang und mehreren überzeugenden Auftritten konnte das Team wertvolle Akzente setzen und sich erfolgreich gegen die nationale Konkurrenz behaupten.

Vincent Datschkus mit Bestleistung und Gold

In der Wertungsgruppe der Schüler und Jugend des Jahrgangs 2011 sicherte sich Vincent Datschkus die Goldmedaille. Besonders im Reißen überzeugte er mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 69 Kilogramm. Im Stoßen brachte er starke 86 Kilogramm zur Hochstrecke und blieb damit nur knapp unter seiner Bestmarke. Die angepeilten 90 Kilogramm wollten an diesem Tag noch nicht gelingen.

Dennoch war der Wettkampf ein gelungener Härtetest für die Internationale Deutsche Jugendmehrkampfmeisterschaft Ende Juni. In der Gesamtwertung aller Schülerinnen und Schüler sowie Jugendlichen musste er sich lediglich der Heimfavoritin Josephin Eschebach geschlagen geben. Beide Athleten starten gemeinsam für das Athletenteam Vogtland in der Bundesliga.

Nils Lippmann bestätigt seine starke Entwicklung

Ebenfalls Gold gewann Nils Lippmann in der Wertungsgruppe der Jahrgänge 2009 und 2010. Mit 50 Kilogramm im Reißen und 67 Kilogramm im Stoßen bestätigte er seine bisherigen Bestleistungen. Der junge Atlas-Heber zeigte einen konzentrierten Wettkampf und verwies seinen Konkurrenten aus Bayreuth verdient auf den zweiten Platz.

Mit seinem Erfolg knüpfte er nahtlos an die positiven Leistungen der vergangenen Monate an und unterstrich einmal mehr sein sportliches Potenzial.

Cornelia Schneider erkämpft Silber

Bei den Juniorinnen und aktiven Frauen ging Cornelia Schneider für den AC Atlas Plauen an den Start. Mit 62 Kilogramm im Reißen und 78 Kilogramm im Stoßen blieb sie zwar leicht unter ihren persönlichen Bestwerten, erkämpfte sich aber dennoch die Silbermedaille.

Mit ihrer Erfahrung und Wettkampfruhe ließ sie die Konkurrenz hinter sich und sicherte dem Atlas-Team einen weiteren Platz auf dem Siegerpodest.

Anthony Teichert dominiert seine Wertungsgruppe

Für die stärkste Leistung aus Plauener Sicht sorgte Anthony Teichert bei den Junioren und aktiven Männern. Mit einer Zweikampfleistung von 265 Kilogramm gewann er seine Wertungsgruppe souverän und ließ seinen Konkurrenten keine Chance.

Auch in der Sinclair-Wertung setzte er sich deutlich von seinen Mitbewerbern ab und erzielte das beste Ergebnis seiner Klasse. Damit krönte er einen rundum gelungenen Wettkampftag.

Sophia Heinrich verpasst Bronze nur knapp

In der stark besetzten Masters-Wertung stellte sich Sophia Heinrich der Konkurrenz. Mit 65 Kilogramm im Reißen und 73 Kilogramm im Stoßen zeigte sie einen engagierten Wettkampf und kämpfte bis zum Schluss um die Medaillenränge.

Am Ende fehlten lediglich 3,3 Punkte zur Bronzemedaille. Auch wenn der vierte Platz knapp am Podest vorbeiführte, bewies sie in einem hochklassigen Teilnehmerfeld großen Kampfgeist und eine starke Leistung.

Anthony Teichert dominiert seine Wertungsgruppe
Anthony Teichert dominiert seine Wertungsgruppe
Cornelia Schneider erkämpft Silber
Cornelia Schneider erkämpft Silber

Für die jüngsten Sportlerinnen und Sportler des AC Atlas Plauen standen in diesem Jahr die Vogtlandspiele auf dem Programm. Anders als die älteren Gewichtheber kämpften die Kinder bis einschließlich Altersklasse 11 dabei noch nicht mit der Hantel um Bestleistungen. Stattdessen galt es in verschiedenen Athletikdisziplinen das eigene Können unter Beweis zu stellen – genau in den Fähigkeiten, die später die Grundlage für erfolgreiches Gewichtheben bilden.

Die Wettkämpfe wurden in den vergangenen Wochen direkt während der Trainingszeiten im Verein durchgeführt. Beim Kugelschocken, Schlussweitsprung, Lauftest, Seilspringen auf Zeit sowie Anreißen an der Schrägbank auf Zeit konnten die Nachwuchsathleten zeigen, was sie bereits gelernt haben. Hinter jeder dieser Übungen verbergen sich wichtige Bausteine des Gewichthebens: Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Gleichgewicht und körperliche Fitness. Mit großer Begeisterung, viel Fleiß und bemerkenswertem Einsatzwillen stellten sich die jungen Atlas-Sportler den Aufgaben und wurden dafür mit starken Ergebnissen belohnt.

Gewertet wurden die Ergebnisse gemeinsam mit den Nachwuchsathleten der TSG Rodewisch. Umso erfreulicher war es, dass alle Starterinnen und Starter des AC Atlas Plauen mit starken Ergebnissen überzeugen konnten und am Ende einen Platz auf dem Siegerpodest erreichten.

Für viele Kinder war es der allererste Wettkampf ihrer noch jungen sportlichen Laufbahn. Entsprechend groß waren die Aufregung vor den Übungen, die Anspannung während der Wertungen und die Freude über die erreichten Ergebnisse. Die Medaillen und Podestplätze waren dabei nicht nur eine Belohnung für die gezeigten Leistungen, sondern auch ein besonderer Moment, der lange in Erinnerung bleiben wird.

Vielleicht werden die Vogtlandspiele 2026 für einige dieser Nachwuchstalente einmal als der Tag gelten, an dem ihre Gewichtheberkarriere begann. Die ersten Schritte auf diesem Weg sind gemacht – mit Mut, Begeisterung und einer großen Portion Freude am Sport.

Für die Nachwuchsheber des AC Atlas Plauen war der Samstag das große Saisonhighlight. Sieben Talente des AC Atlas Plauen gingen bei den Titelkämpfen in Frankfurt (Oder) auf Medaillenjagd. Kein anderer Verein aus Sachsen stellte mehr Athleten für die Titelkämpfe. Entsprechend groß waren die Erwartungen – und die jungen Sportler lieferten eindrucksvoll ab.

Die Starken aus dem Vogtland setzen Ausrufezeichen

Yara Schwarz sichert sich Gold
Yara Schwarz sichert sich Gold

Bereits in der Altersklasse 12 sorgte Yara Schwarz für den ersten Paukenschlag. Die amtierende sächsische Vizemeisterin präsentierte sich in bestechender Form, rief ihre persönlichen Bestleistungen ab und belohnte sich mit dem Gewinn der Goldmedaille. Ein Erfolg, der ihre starke Entwicklung der vergangenen Monate eindrucksvoll unterstreicht.

Bronze und starke Platzierungen gegen die ostdeutsche Spitze

Raphael Oefler mit Bestleistungen bei der ODMKM
Raphael Oefler mit Bestleistungen bei der ODMKM

Auch die männlichen Starter der Altersklasse 12 überzeugten mit hervorragenden Leistungen. Raphael Oefler zeigte im olympischen Zweikampf seine bislang beste Vorstellung und lag nach den Hebedisziplinen sogar auf Medaillenkurs. In den athletischen Wertungen musste er jedoch einige Konkurrenten vorbeiziehen lassen und belegte in der leichten Gewichtsklasse einen respektablen sechsten Rang.

Yannik Grafe sichert sich Bronze
Yannik Grafe sichert sich Bronze

Noch erfolgreicher verlief der Wettkampf für Yannik Grafe. Der sächsische Vizemeister ging mit berechtigten Hoffnungen an den Start und nutzte seine Chance eindrucksvoll. Persönliche Bestleistungen sowohl an der Hantel als auch in den athletischen Disziplinen brachten ihm bei seiner ersten Ostdeutschen Meisterschaft souverän die Bronzemedaille ein.

Knapp am Podest vorbei – und dennoch große Gewinner

Emily Pürschel mit herausragender Leistung
Emily Pürschel mit herausragender Leistung

In der Altersklasse 13 wartete die gewohnt starke Konkurrenz aus Sachsen, Berlin und Brandenburg. Besonders bitter verlief der Wettkampf für Emily Pürschel. Nach gesundheitlich bedingten Einschränkungen in der Vorbereitung kämpfte sie sich dennoch eindrucksvoll durch den Wettkampf und verpasste das Podium am Ende um lediglich 0,43 Punkte. Der vierte Platz war dennoch eine bemerkenswerte Leistung und zeugte von großer Willensstärke.

Leonard Schlichter beim Sternenlauf
Leonard Schlichter beim Sternenlauf

Für zusätzliche Spannung sorgte das morgendliche Wiegen. Alle drei männlichen Starter des AC Atlas Plauen landeten überraschend in derselben Gewichtsklasse und mussten damit direkt gegeneinander antreten.

Davon ließ sich Leonard Schlichter jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Trotz des unfreiwilligen Wechsels in die leichtere Gruppe präsentierte er sich in starker Verfassung, stellte neue persönliche Bestleistungen auf und erzielte mit 77 Kilogramm im Zweikampf ein hervorragendes Ergebnis. Gegen die starke Konkurrenz aus den Berliner und Brandenburger Leistungszentren reichte dies zu einem beeindruckenden vierten Platz.

Paul Seifert beim Schocken
Paul Seifert beim Schocken

Dicht dahinter folgte sein Vereinskamerad Paul Seifert auf Rang fünf. Auch er überzeugte mit persönlichen Bestleistungen und starken athletischen Ergebnissen, musste sich im vereinsinternen Duell jedoch denkbar knapp geschlagen geben.

Den krönenden Abschluss aus Plauener Sicht setzte schließlich Jannik Rühling. Vor allem seine herausragenden Technikwertungen machten den Unterschied. Mit starken Leistungen verwies er nicht nur seine Vereinskameraden, sondern auch die Konkurrenz aus Berlin und Frankfurt (Oder) auf die Plätze und sicherte sich verdient den Titel des Ostdeutschen Meisters.

Technik als Fundament des Erfolgs

Jannik Rühling sichert sich Gold
Jannik Rühling sichert sich Gold

Dass die Plauener Nachwuchsheber regelmäßig auf höchstem Niveau mithalten können, kommt nicht von ungefähr. Ein zentraler Baustein der Trainingsarbeit ist die technische Ausbildung. Die Trainer legen seit Jahren größten Wert auf saubere Bewegungsabläufe und eine präzise Ausführung der olympischen Hebetechniken.

Gerade im Schülerbereich entscheidet nicht allein das bewegte Gewicht über die Platzierung. Die Technik fließt mit einer eigenen Wertung in das Gesamtergebnis ein und kann über Sieg oder Niederlage entscheiden.

„Saubere Technik ist die Grundvoraussetzung. Das Gewicht kommt dann später von ganz allein“, betonen die Trainer des AC Atlas Plauen.

Wie wertvoll dieser Ansatz ist, zeigte sich einmal mehr in Frankfurt (Oder). Nahezu alle Athletinnen und Athleten aus dem Vogtland erhielten vom Kampfgericht Spitzenbewertungen für ihre Ausführung und verschafften sich dadurch entscheidende Vorteile gegenüber vielen Konkurrenten.

Silberne Überraschung nach 13 Stunden Wettkampf

Nach einem langen Wettkampftag von insgesamt 13 Stunden wartete auf die Vogtländer schließlich noch ein ganz besonderer Moment.

Erstmals seit mehreren Jahren hatte der AC Atlas Plauen wieder eine Mannschaft für die Teamwertung gemeldet. Die Hoffnung auf eine gute Platzierung war vorhanden, doch das tatsächliche Ergebnis übertraf alle Erwartungen.

Mit einem hauchdünnen Vorsprung von lediglich 0,47 Punkten verwiesen die Atlas-Athleten mehrere renommierte Leistungszentren auf die Plätze. Lediglich das favorisierte Team aus Schwedt war an diesem Tag nicht zu schlagen.

Neben den beiden Goldmedaillengewinnern Yara Schwarz und Jannik Rühling, waren es ausgerechnet die beiden unglücklichen Viertplatzierten Emily Pürschel und Leonard Schlichter, die mit ihren starken Leistungen die entscheidenden Punkte für die Mannschaftswertung sammelten und damit den Gewinn der Silbermedaille sicherten.

So kehrte der AC Atlas Plauen mit zwei Ostdeutschen Meistertiteln, einer Bronzemedaille und Mannschaftssilber aus Brandenburg zurück – ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass die „Starken aus dem Vogtland“ auch auf großer Bühne zu den Besten des Ostens gehören.

Athlet Alters-/Gewichts­klasse Zwei­kampfer­gebnis Platzierung
Yara Schwarz AK 12 weiblich 52 Kg 1. Platz
Yannik Grafe AK12 (mittel) männlich 66 Kg 3. Platz
Raphael Oefler AK 12 (leicht) männlich 55 Kg 6. Platz
Emily Pürschel AK 13 weiblich 81 Kg 4. Platz
Jannik Rühling AK 13 (leicht) männlich 83 kg 1. Platz
Leonard Schlichter AK 13 (leicht) männlich 77 Kg 4. Platz
Paul Seifert AK 13 (leicht) männlich 54 Kg 5. Platz

AC Atlas Plauen entsendet Gewichtheber-Nachwuchs nach Frankfurt (Oder)

Während viele Schülerinnen und Schüler am Freitagvormittag noch im Unterricht sitzen, denken einige Plauener längst nicht mehr an Mathe oder Deutsch, sondern an Reißen und Stoßen. Der Blick wandert immer wieder zur Uhr, denn mit dem Klingeln zur letzten Stunde beginnt für die Nachwuchsheber des AC Atlas Plauen die Reise zur Ostdeutschen Mehrkampfmeisterschaft nach Frankfurt (Oder).

Bereits am Nachmittag macht sich die Mannschaft gemeinsam mit ihren Trainern und Betreuern auf den Weg nach Brandenburg. So bleibt genügend Zeit, um sich auf den wichtigsten Wettkampf des Jahres vorzubereiten.

Für den AC Atlas gehen an den Start:

Altersklasse 12

  • Yara Schwarz
  • Yannik Grafe
  • Raphael Oefler

Altersklasse 13

  • Emily Pürschel
  • Jannik Rühling
  • Leonard Schlichter
  • Paul Seifert

Die jungen Athletinnen und Athleten reisen mit berechtigten Hoffnungen zum Olympiastützpunkt. Yara Schwarz gewann bei den Ostdeutschen Meisterschaften im vergangenen Jahr die Silbermedaille und ist amtierende sächsische Vizemeisterin. Jannik Rühling sicherte sich 2025 Bronze und reist gemeinsam mit Leonard Schlichter als amtierende Sachsenmeister ihrer Alters- und Gewichtsklasse an. Auch Yannik Grafe und Paul Seifert gehören als amtierende sächsische Vizemeister zum Kreis der Medaillenanwärter.

Für den AC Atlas Plauen ist die starke Vertretung bei den Titelkämpfen ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Wenn am morgigen Samstag die ersten Hanteln über die Plattformen fliegen, wollen die jungen Vogtländer nicht nur um gute Platzierungen kämpfen, sondern auch zeigen, dass der Gewichthebersport in Plauen weiterhin eine starke Zukunft hat.

Noch heißt es Schulbank drücken. Doch schon am Nachmittag beginnt für die Plauener Gewichtheber die Reise zum Saisonhöhepunkt nach Frankfurt (Oder). Mit im Gepäck sind nicht nur Heberschuhe und Wettkampfkleidung, sondern auch die besten Wünsche eines ganzen Vereins.

Mit starken Leistungen, großem Kampfgeist und zahlreichen Medaillen im Gepäck kehrten die Nachwuchsathletinnen und -athleten des AC Atlas Plauen von den Vogtlandspielen 2026 zurück. Am 6. Juni trafen sich die Gewichtheberinnen und Gewichtheber der Altersklassen 12 bis 14 in der Göltzschtalhalle in Rodewisch, wo die TSG Rodewisch die Wettbewerbe im olympischen Gewichtheben ausrichtete.

Da im Vogtland mit der TSG Rodewisch und dem AC Atlas Plauen nur zwei Vereine olympisches Gewichtheben anbieten, ist die Gewichtheberfamilie der Region überschaubar. Umso erfreulicher war es, dass auch Nachwuchssportler des Chemnitzer AC den Weg nach Rodewisch fanden und für spannende Wettkämpfe sorgten.

Für den AC Atlas Plauen verlief der Wettkampftag nahezu perfekt: Alle gestarteten Athletinnen und Athleten standen am Ende auf dem Siegerpodest. Entweder durften sie sich über die Goldmedaille freuen oder mussten sich lediglich einem Vereinskameraden geschlagen geben und nahmen Silber mit nach Hause.

Die Ergebnisse im Überblick:

  • Altersklasse 12 weiblich: Yara Schwarz – 1. Platz
  • Altersklasse 14 weiblich: Amy Seidel– 1. Platz
  • Altersklasse 12 männlich (leicht): Raphael Oefler – 1. Platz
  • Altersklasse 12 männlich (leicht): Karsten Schindler – 2. Platz
  • Altersklasse 12 männlich (schwer): Yannik Grafe – 2. Platz
  • Altersklasse 13 männlich (leicht): Jannik Rühling – 1. Platz
  • Altersklasse 13 männlich (leicht): Paul Seifert – 2. Platz
  • Altersklasse 13 männlich (schwer): Leonard Schlichter – 1. Platz

Besonders erfreulich war dabei nicht nur die Medaillenausbeute, sondern auch die gezeigten Leistungen auf der Wettkampfbühne. Für viele Athletinnen und Athleten diente der Wettkampf als letzte wichtige Vorbereitung auf die Ostdeutsche Meisterschaft in der kommenden Woche in Frankfurt (Oder). Entsprechend wurden neue Gewichte ausprobiert, persönliche Grenzen ausgelotet und teilweise sogar neue Bestleistungen aufgestellt.

Auch die jüngsten Gewichtheberinnen und Gewichtheber des Vereins waren bereits im Rahmen der Vogtlandspiele aktiv. Die Wettbewerbe der Altersklassen bis 11 Jahre fanden bereits in den vergangenen Wochen statt und bestanden ausschließlich aus athletischen Disziplinen. Die Ergebnisse werden derzeit noch ausgewertet, bevor in den kommenden Tagen die Medaillen vergeben werden.

Der AC Atlas Plauen gratuliert allen Sportlerinnen und Sportlern zu ihren hervorragenden Leistungen und blickt mit viel Zuversicht auf die bevorstehende Ostdeutsche Meisterschaft. Die Vogtlandspiele haben einmal mehr gezeigt, dass die Nachwuchsarbeit des Vereins auf einem starken Fundament steht und die jungen Heberinnen und Heber bestens für die kommenden Herausforderungen gerüstet sind.

Ein besonderer Abend für den Nachwuchs des AC Atlas Plauen: Bei der Berufungsveranstaltung des „Team Vogtland“ wurden Anthony Teichert, Amy Seidel und Paul Köhn erneut in die Auswahlmannschaft des Vogtlandkreises berufen. Damit würdigten der Vogtlandkreis und der Kreissportbund ihre hervorragenden Ergebnisse und ihre kontinuierliche Entwicklung im Leistungssport.

Auch für den Talentstützpunkt des AC Atlas Plauen gab es Grund zur Freude. Nach Rang 3 im vergangenen Jahr verbesserte sich der Stützpunkt auf Platz 2 und gehört damit zu den erfolgreichsten Einrichtungen der Nachwuchsförderung im Kreis. Diese Platzierung unterstreicht die hohe Qualität der täglichen Arbeit und das große Engagement aller Beteiligten.

Vor Ort vertraten Anthony Teichert, Amy Seidel, Emily Pürschel, Vincent Datschkus sowie Stützpunktleiter Bernd Schmiedel den Verein. Paul Köhn konnte nicht an der Ehrung teilnehmen, da er sich zeitgleich in einem Trainingslager in Suhl auf die Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften in Frankfurt (Oder) vorbereitet.

Die Auszeichnungen sind ein sichtbares Zeichen dafür, was durch Einsatz, Disziplin und eine starke Gemeinschaft erreicht werden kann. Sie stehen zugleich für die erfolgreiche Förderung junger Talente beim AC Atlas Plauen.

Unser Dank gilt allen, die diesen Weg begleiten: den Trainerinnen und Trainern, Übungsleitern, Eltern, Förderern und Helfern. Vor allem aber gratulieren wir unseren Nachwuchsathletinnen und -athleten zu ihren beeindruckenden Leistungen und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg auf ihrem sportlichen Weg.

Am 13. Mai 2026 ist wieder bundesweiter #TrikotTag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) – und natürlich sind auch wir dabei!

An diesem besonderen Aktionstag sind alle Sportvereinsmitglieder in Deutschland aufgerufen, ihr Trikot, ihren Trainingsanzug oder die Vereinskleidung nicht nur beim Sport, sondern ganz bewusst im Alltag zu tragen: in der Schule, auf Arbeit, beim Einkaufen oder unterwegs mit Freunden und Familie.

Denn das Trikot steht für weit mehr als nur Sport. Es steht für Gemeinschaft, Leidenschaft, Zusammenhalt und unzählige Stunden ehrenamtliches Engagement. Unsere Sportvereine verbinden Menschen aller Generationen, fördern Teamgeist, Integration und Fairness und schaffen Orte, an denen Freundschaften entstehen und jeder willkommen ist.

Mit dem #TrikotTag wollen wir gemeinsam zeigen, wie wichtig Vereine für unsere Gesellschaft sind – auch hier bei uns in der Region. Der Kreissportbund Vogtland e.V. unterstützt die Aktion gemeinsam mit seinen 337 vogtländischen Sportvereinen und mehr als 39.000 Mitgliedern, um ein sichtbares Zeichen für den Vereinssport und das Miteinander zu setzen.

Auch wir möchten ein Teil davon sein und unsere Vereinsfarben mit Stolz tragen. Gleichzeitig möchten wir diesen Tag nutzen, um Danke zu sagen – an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die unseren Verein mit ihrem Einsatz am Leben halten. Unser besonderer Dank gilt dabei unseren Trainerinnen und Trainern, die mit viel Herzblut, Geduld und Engagement täglich für die sportliche und persönliche Entwicklung unserer Athletinnen und Athleten da sind und einen entscheidenden Anteil an ihren Erfolgen haben.

mehr erfahren zum: #Trikottag beim KSB Vogtland

Bei der Sachsenmeisterschaft der Schüler am 9. Mai in Meißen präsentierte sich der AC Atlas Plauen als einer der stärksten Nachwuchsvereine Sachsens. Insgesamt 79 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren kämpften in der Porzellanstadt um Medaillen und Titel. Mit zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellte der AC Atlas dabei nicht nur das größte Team des Wettkampfes, sondern konnte erneut drei vollständige Mannschaften melden – ein Beleg für die kontinuierlich starke Nachwuchsarbeit im Verein.

Zwei Sachsenmeistertitel für die Atlas-Heber

v.l.n.r.: Jannik Rühling (AK13), Paul Seifert (AK13), Leonard Schlichter (AK13), Steffen Ludwig (Trainer), Yannik Grafe (AK12)

Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für die männlichen Athleten des AC Atlas. Jannik Rühling sicherte sich in der Altersklasse 13 leicht den Titel des Sachsenmeisters und gewann souverän die Goldmedaille. Für eine starke Überraschung sorgte Leonard Schlichter in der Altersklasse 13 schwer. Nachdem er sich im März noch einem Athleten aus Meißen geschlagen geben musste, bezwang er diesmal den Heimfavoriten und holte den Titel. Trotz eines ungültig gewerteten letzten Stoßversuchs mit 44 Kilogramm bewahrte er die Nerven und holte sich verdient die Goldmedaille.

Komplettiert wurde das starke Ergebnis der AK 13 durch Paul Seifert, der seinen Erfolg aus den vergangenen Wettkämpfen bestätigte und sich hinter seinem Teamkameraden Rühling den Vizetitel sowie die Silbermedaille sicherte.

Fleiß und Trainingsarbeit zahlen sich aus

Dass sich konsequentes Training und Ehrgeiz auszahlen, zeigte Yannik Grafe in der Altersklasse 12 Mittelgewicht. Trainer Steffen Ludwig lobte seinen Schützling nach dem Wettkampf ausdrücklich. „Er ist ein sehr fleißiger und konzentrierter Sportler.“, so Ludwig. Nicht nur im Gewichtheben selbst, sondern auch in den athletischen Disziplinen konnte sich Grafe in den vergangenen Wochen deutlich steigern. Seine starke Entwicklung wurde am Ende mit der Silbermedaille in einer stark besetzten Altersklasse belohnt.

Die „Silber-Mädels“ begeistern ihre Trainer

v.l.n.r.: Mona Fuchs (AK11), Bernd Schmiedel (Trainer), Maya Schlichter (AK10), Yara Schwarz (AK12)

Besonders stolz zeigte sich Trainer Bernd Schmiedel über die Leistungen seiner weiblichen Athletinnen. Alle vier Starterinnen des AC Atlas erkämpften sich in ihren jeweiligen Altersklassen die Silbermedaille. Maya Schlichter (AK 10) und Mona Fuchs (AK 11) überzeugten vor allem mit hervorragenden athletischen Leistungen und bewiesen große Konstanz im gesamten Wettkampf.

Yara Schwarz (AK 12) und Amy Seidel (AK 14) lieferten ebenfalls beeindruckende Vorstellungen ab. Beide verpassten die Goldmedaille denkbar knapp – Yara lediglich um 0,9 Punkte und Amy sogar nur um 0,8 Punkte. Entsprechend groß war zwar die Enttäuschung über das hauchdünn verpasste Gold, gleichzeitig aber auch der Stolz über diese außergewöhnlich starken Leistungen.

Persönliche Bestleistungen und starke Platzierungen

Nur knapp am Podest schrammten Liam Scholl (AK 10) sowie Raphael Oefler (AK 12 leicht) vorbei. Beiden fehlten lediglich wenige Punkte zu den Medaillenrängen. Auch Artur Brückner (AK 11 schwer) und Karsten Schindler (AK 12 Mittelgewicht) überzeugten mit neuen persönlichen Bestleistungen und erreichten jeweils einen starken fünften Platz.

Auch in der Mannschaftswertung zeigte sich die Breite des Plauener Nachwuchses. Die erste Mannschaft des AC Atlas Plauen belegte mit nur 1,8 Punkten Rückstand einen starken zweiten Platz. Die zweite Mannschaft erreichte erneut eine hervorragende Top-10-Platzierung und belegte Rang neun. Die dritte Mannschaft komplettierte das gute Gesamtergebnis mit Platz 17 unter insgesamt 19 Mannschaften.

Mit Rückenwind Richtung Ostdeutsche Meisterschaft

Trotz des knapp verpassten Mannschaftstitels überwog am Ende bei Trainern, Athleten und Eltern vor allem der Stolz auf die gezeigten Leistungen. Die Sachsenmeisterschaft in Meißen hat einmal mehr gezeigt, dass der Nachwuchs des AC Atlas Plauen zu den stärksten im Freistaat gehört – und auch in Zukunft noch viel von sich hören lassen wird.

Doch die jungen Atlas-Heber nahmen nicht nur Medaillen und Urkunden mit zurück in die Spitzenstadt. Vielmehr bestätigte der Wettkampf, dass sich konsequentes Training, Fleiß und Ehrgeiz auszahlen und große Ziele erreichbar machen. Genau diese Motivation soll nun in die Vorbereitung auf den nächsten Wettkampf der Saison fließen: die Ostdeutsche Meisterschaft Mitte Juni in Frankfurt/Oder. Für viele der Nachwuchsathleten wird dieser Wettkampf der absolute Jahreshöhepunkt sein. Knapp ein Monat bleibt den Sportlerinnen und Sportlern nun noch, um sich bestmöglich auf die große Bühne vorzubereiten.

Übersicht der Ergebnisse

Altersklasse Athlet Reißen Stoßen Zweikampf Punkte
(gesamt)
Platzierung
AK 14 weiblich Amy Seidel 62kg 76kg 138kg 495,9 🥈 2. Platz
AK 13 männlich (leicht) Jannik Rühling 35kg 45kg 80kg 504,4 🥇 1. Platz
AK 13 männlich (leicht) Paul Seifert 24kg 28kg 52kg 448,4 🥈 2. Platz
AK 13 männlich (schwer) Leonard Schlichter 35kg 40kg 75kg 408,5 🥇 1. Platz
AK 12 weiblich Yara Schwarz 23kg 28kg 51kg 531,3 🥈 2. Platz
AK 12 männlich (leicht) Raphael Oefler 23kg 27kg 50kg 467,1 4. Platz
AK 12 männlich (mittel) Yannik Grafe 27kg 33kg 60kg 441,1 🥈 2. Platz
AK 12 männlich (mittel) Karsten Schindler 19kg 19kg 38kg 247,3 5. Platz
AK 11 weiblich Mona Fuchs 12kg 376,8 🥈 2. Platz
AK 11 männlich (schwer) Artur Brückner 18kg 279,0 5. Platz
AK 10 weiblich Maya Schlichter 7kg 290,2 🥈 2. Platz
AK 10 männlich Liam Scholl 11kg 385,8 4. Platz

2. Durchgang Sächsischer Schülerpokal 2026

Athletenteam Vogtland trotz Niederlage mit starken Einzelleistungen und gelungenem Nachwuchsdebüt

Am fünften Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben musste das Athletenteam Vogtland eine deutliche Heimniederlage mit 391,4 : 563,8 Punkten hinnehmen. Trotz zahlreicher Ausfälle überzeugten mehrere Athletinnen und Athleten mit neuen Bestleistungen – besonders der Nachwuchs sorgte für positive Signale.

Vor heimischer Kulisse, traf am Samstag das Athletenteam Vogtland in der 2. Bundesliga Gewichtheben auf den Athletikclub Meißen. Die Ausgangslage war für die Gastgeber dabei alles andere als optimal: Zahlreiche Ausfälle etablierter Leistungsträger machten eine Umstellung im Team notwendig. Gegen die routiniert und stark besetzten Gäste aus der Domstadt, rund um den EM- und WM- Teilnehmer Lucas Müller, erwies sich das Athletenteam daher als chancenlos.

Trotz der schlechten Voraussetzungen, zeigten sich die Vogtländer kämpferisch und nutzten den Wettkampf, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Besonders erfreulich aus Sicht der Gastgeber war das gelungene Bundesliga-Debüt zweier Nachwuchsathleten, sowie mehrere persönliche Bestleistungen im Team.

Erstmals in der 2. Bundesliga im Einsatz standen die beiden erst 14-jährigen Nachwuchstalente Vincent Datschkus und Josephin Eschebach. Beide meisterten ihre Premiere souverän, zeigten solide Leistungen und konnten sich jeweils über neue persönliche Bestwerte freuen. Vor allem Vincent hinterließ dabei einen sehr positiven Eindruck und überzeugte nicht nur die eigenen Trainer mit seinem Auftritt.

Auch bei den erfahrenen Athletinnen und Athleten gab es Lichtblicke. Cornelia Schneider steigerte sich im Vergleich zum letzten Wettkampf in Berlin erneut und erzielte mit 85 kg im Stoßen, sowie 150 kg im Zweikampf neue persönliche Bestleistungen. Illia Pavlov (Ukraine) erwischte hingegen keinen optimalen Wettkampftag. Sowohl im Reißen, als auch im Stoßen brachte er jeweils nur einen gültigen Versuch in die Wertung ein, erzielte mit 111 Relativpunkten aber dennoch das beste Ergebnis für das Athletenteam Vogtland. Mannschaftssprecherin Sophia Heinrich folgte mit 79 Relativpunkten als zweitbeste Punktesammlerin. Martin Novotny aus Tschechien erreichte eine Zweikampfleistung von 265 kg.

Der Athletikclub Meißen, angeführt vom EM- und WM-Teilnehmer Lucas Müller, präsentierte sich insgesamt deutlich stärker. Im Schnitt erzielten die Gäste fast 29 Relativpunkte pro Athlet mehr und sicherten sich damit verdient den Sieg sowie drei Tabellenpunkte. Besonders Lucas Müller setzte mit 180 kg im Stoßen ein Ausrufezeichen – auch wenn diese Leistung unter seinen internationalen Bestwerten von über 200 kg lag, reichte sie souverän für den Mannschaftserfolg.

Für das Athletenteam Vogtland geht es bereits am 7. Februar mit dem nächsten schweren Auswärtskampf weiter. Dann sind die Vogtländer beim KSV Bochum zu Gast. Bochum musste sich zuletzt ebenfalls der SG Fortschritt Eibau geschlagen geben, liegt in der Tabelle jedoch aktuell noch vor dem Athletenteam. Ziel wird es sein, an die positiven Einzelleistungen anzuknüpfen und erneut wichtige Wettkampferfahrung zu sammeln.

5. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)